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4. Stadthaus am Alten Markt (Stary Targ 1) Geburtshaus von Georgius (Jerzy) Trzanowski

Bildnis des Pfarrers Georgius Trzanowski
Das Stadthaus am Alten Markt (Stary Targ 1)
Cithara sanctorum, Preßburg (Bratislava) 1768
Cithara sanctorum, Preßburg (Bratislava) 1768
Odarum Sacrarum sive hymnorum, Brieg (Brzeg) 1629
Odarum Sacrarum sive hymnorum, Brieg (Brzeg) 1629
Teschener Sternchen, die Nummer vom 22.10.1918
Gedenktafel für Pfarrer Georgius Trzanowski auf dem Stadthaus am Alten Markt (Stary Targ 1)

An der Stelle, wo sich heute ein dreigeschossiges Stadteckhaus aus dem 19. Jahrhundert mit dem Restaurant „Targowa“ im Parterre befindet, stand an der Wende vom 15. zum 16. Jahrhundert ein Bürgerhaus. Seine Besitzer waren Jadwiga und Walenty Trzanowski. Walenty Trzanowski war Kesselschmied in der benachbarten Stadtbrauerei. Am 27. 3. 1592 war dem Ehepaar ein Sohn namens Jerzy geboren. Erstaunlich und zugleich reich an traurigen Erfahrungen war die beachtenswerte Laufbahn dieses Bürgerjungen. Seine Ausbildung begann er an der örtlichen Schule und setzte sie in Guben (Gubin) und Kolberg (Kołobrzeg) fort. Danach studierte Trzanowski in Wittenberg. Nach Beendigung des Studiums (1611) konnte er nicht mit einer Anstellung in seiner Heimatstadt rechnen, da sich gerade die politische Stimmung gegen die Protestanten gewendet hatte. Trzanowski arbeitete einige Zeit als Lehrer in Prag (Praha), Trzebon (Třeboň) und Holleschau (Holešov). Im Jahre 1614 kam er dann in die Mährische Walachei (Valašské Meziříčí) in Mähren, wo er Rektor und nach der Ordination in Oels (Oleśnica), Prediger geworden war, und wo er eine Familie gegründet hatte. Aber auch dort erreichten ihn die Repressalien wegen seiner Konfession. Sie begannen nach Ausbruch des Dreißigjährigen Krieges. Jerzy Trzanowski verlor durch Enteignung sein Hab und Gut und hielt sich danach in Teschen einige Monate verborgen. Kurze Zeit später wurde ihm aber die Stelle des Hofpredigers beim Grafen Johann von Sunnegh in Bielitz übertragen. Infolge eines Edikts des Kaisers aus dem Jahre 1629 mußte Trzanowski jedoch für immer Schlesien verlassen. Einige Zeit hielt er sich in der Festung des Troppauer Schlosses auf, und die letzten fünf Jahre seines Lebens verbrachte er als Prediger in Liptowsky Mikulas (Liptovský Mikuláš). Jerzy Trzanowski starb am 29. 5. 1637. Pfarrer Jerzy Trzanowski, der mit Stolz seiner Unterschrift immer die Worte „Teschiniensis Silesius“ hinzufügte, hatte neben anderen Schriften die in Brieg 1629 gedruckte Sammlung Odarum Sacrarum sive hymnorum Georgii Tranosci Libri Tres herausgegeben. Zu weiteren Veröffentlichungen gehörten die Gebetssammlung Phiala odoramentorum (1635) und das wertvollste Werk - das in Leutschau (Levoča) gedruckte Gesangbuch Cithara sanctorum (1636). Alle seine Arbeiten schickte Pfarrer Trzanowski „seinen treuen Bürgern“ nach Teschen. Das erwähnte Gesangbuch, obwohl in der alttschechischen Sprache geschrieben, wurde mehr als hundertfünfzig Male herausgegeben und diente den Teschener Kirchengemeinden bis ins 20. Jahrhundert hinein. Es war das getreue Dokument der Grundsätze der Reformationskirche und spiegelte die Stimmung während der Zeit der religiösen Diskriminierung wider.

Eine Gedenktafel erinnert an den ehrwürdigen Teschener Bürger. Sie wurde von der Stadtverwaltung gestiftet und an Trzanowskis Geburtshaus auf der Seite der Głębokastraße angebracht.

 

 
 

POWRÓT

Die Besichtigung wird sicher durch die mobile Applikation „Cieszyn. Český Těšín – bei uns“ erleichtert, in der der wissbegierige Tourist einige Informationen findet.

In dem mobilen Führer findet man eine umfangreiche Datenbank mit Objekten – vor allem Sehenswürdigkeiten und touristischen Anziehungspunkten, aber auch mit Lokalen und Übernachtungsadressen. Es ist eine ideale Hilfe für alle, die in Cieszyn und Tschechisch Cieszyn ein wenig länger verweilen möchten. Objekte, die sich in der Applikation befinden, sind durch Fotos sowie Beschreibungen ergänzt und sie sind auf der Karte gekennzeichnet, sodass eine Strecke markiert werden kann. Der Aufenthalt wird sicher durch die vorgeschlagenen touristischen Strecken abwechslungsreicher, weil sie den Benutzer in die interessantesten Orte der Umgebung führen wird.

Einen ungewöhnlichen Vorschlag, die Stadt zu besichtigen, stellen drei Geländespiele dar, die das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden: Während wir die Rätsel lösen, erforschen wir die Geschichte und lernen allerlei Einzelheiten über die Region kennen. Das Beantworten der Fragen gestaltet die Spaziergänge attraktiver und erlaubt, Geheimnisse zu ergründen, die in den historischen Mauern verborgen sind. Den Geländespielen liegt die Geolokalisierung zugrunde, sodass der Benutzer benachrichtigt wird, sobald er den Ort erreicht hat, wo das Rätsel verborgen ist. Er kann jetzt mit dem Spiel beginnen. Sollte er auf Schwierigkeiten stoßen, kann er Hinweishilfen nutzen. Am Ende wartet auf ihn ein virtuelles Diplom, das er auf den sozialen Netzwerken teilen kann.

In der Applikation finden wir auch Informationen über die Geschichte der Stadt und einen Planer, in den wir Objekte und Strecken eintragen können, um sie immer zur Hand zu haben.



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