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Bethaus (an der Ecke der Mennicza - und der Kluckiego-Straße)

Unterschrift des Rabbiners Glücklich auf einem Dokument aus dem Jahre 1801, (im Besitz des APC, AMC, Dok.-Nr. 1155)

Ein öffentliches, das heißt für alle zugängliches, Bethaus war unabdingbar für die Organisation des gemeinsamen religiösen Lebens. In Teschen wurde ein solches Bethaus im Jahre 1801 im Anbau an das Stadthaus Nr. 150 (heute: ul. Mennicza 36) eingerichtet. Das Haus gehörte dem damaligen Stadtsyndikus Piotr Sporschill. Das größte von den gemieteten Zimmern war für die Männer und ein weiteres für die Frauen bestimmt. Den dritten Raum sowie die Küche und die Diele benutzte diejenige Person, die das Bethaus betreute. Die Gebete im Bethaus leitete Juda Löbl Glücklich, der von 1788 an in Teschen das Amt des Rabbiners ausübte, obwohl er für die Behörden offiziell nur als Religionslehrer galt. Im Jahre 1810 anlässlich der Feierlichkeiten zum Jubiläum der Stadtgründung vor tausend Jahren hielt Juda Glücklich eine feierliche Rede in deutscher Sprache. Neben dem Religionslehrer war bei dem Bethaus auch ein Kantor beschäftigt. Die nachfolgenden Besitzer des Hauses hatten den Mietvertrag immer verlängert, aber schon damals hatten die Teschener Juden daran gedacht, ein Bethaus zu gründen, das in ihrem ausschließlichen Besitz wäre.

Wir gehen die Mennicza-Straße in Richtung Rynek zurück und biegen links in die Bóżnicza-Straße ab. Unten, an der Stelle des heutigen Sportplatzes bei der Grundschule Nr. 1 (früher Bóżnicza-Straße 6), stand mehr als hundert Jahre das wichtigste jüdische Bethaus in Teschen, die Gemeindesynagoge.

 

 
 

POWRÓT

Die Besichtigung wird sicher durch die mobile Applikation „Cieszyn. Český Těšín – bei uns“ erleichtert, in der der wissbegierige Tourist einige Informationen findet.

In dem mobilen Führer findet man eine umfangreiche Datenbank mit Objekten – vor allem Sehenswürdigkeiten und touristischen Anziehungspunkten, aber auch mit Lokalen und Übernachtungsadressen. Es ist eine ideale Hilfe für alle, die in Cieszyn und Tschechisch Cieszyn ein wenig länger verweilen möchten. Objekte, die sich in der Applikation befinden, sind durch Fotos sowie Beschreibungen ergänzt und sie sind auf der Karte gekennzeichnet, sodass eine Strecke markiert werden kann. Der Aufenthalt wird sicher durch die vorgeschlagenen touristischen Strecken abwechslungsreicher, weil sie den Benutzer in die interessantesten Orte der Umgebung führen wird.

Einen ungewöhnlichen Vorschlag, die Stadt zu besichtigen, stellen drei Geländespiele dar, die das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden: Während wir die Rätsel lösen, erforschen wir die Geschichte und lernen allerlei Einzelheiten über die Region kennen. Das Beantworten der Fragen gestaltet die Spaziergänge attraktiver und erlaubt, Geheimnisse zu ergründen, die in den historischen Mauern verborgen sind. Den Geländespielen liegt die Geolokalisierung zugrunde, sodass der Benutzer benachrichtigt wird, sobald er den Ort erreicht hat, wo das Rätsel verborgen ist. Er kann jetzt mit dem Spiel beginnen. Sollte er auf Schwierigkeiten stoßen, kann er Hinweishilfen nutzen. Am Ende wartet auf ihn ein virtuelles Diplom, das er auf den sozialen Netzwerken teilen kann.

In der Applikation finden wir auch Informationen über die Geschichte der Stadt und einen Planer, in den wir Objekte und Strecken eintragen können, um sie immer zur Hand zu haben.



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– Rzeczpospolita Polska 2007-2013 i budżetu państwa za pośrednictwem Euroregionu Śląsk Cieszyński – Těšínské Slezsko.

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