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Das Amtsgericht

Gebäude des kaiserlich-königlichen Kreisgerichts, Foto aus dem Jahre 1905
Besuch Kaiser Franz Josefs I., Foto aus dem Jahre 1906
Figur der Gerechtigkeitsgöttin, Foto aus den dreißiger Jahren des 20. Jh.s
Repräsentativer Gerichtssaal, Foto aus dem Jahre 1906
Gerichtssaal, Foto aus dem Jahr 2006
Gerichtsgebäude von innen, Foto aus dem Jahr 2006
Das Gerichtsgebäude, Foto aus dem Jahr 2006

Durch den Friedenspark kommen wir in die Limanowskistraße (ul. Limanowskiego), biegen links ab, ehen einige Schritte und kommen am Oberring (Górny Rynek) an. Jetzt überqueren wir den dreieckigen Platz in Richtung der Töpfergasse (ul. Garncarska). In dieser Straße befindet sich das Amtsgericht ul. Garncarska 8
 

Mit dem Aufenthalt Franz Josefs I. in Teschen ist auch das ansehnliche Gebäude des Amtsgerichts (früher des Kreisgerichts) verbunden. Der Kaiser besuchte das Gebäude persönlich am 2. September 1906 und hatte zum Andenken eine Eiche davor gepflanzt, die man die “Kaisereiche” nennt. Das Gerichtsgebäude war ganz neu, da man es offiziell am 2. Dezember 1905 eröffnet hatte, also am 57. Jahrestag der Thronbesteigung des Kaisers. Den Beschluß, ein neues Gerichtsgebäude zu errichten, hatte man schon früher gefaßt, da die bisherigen Räumlichkeiten des Kreisgerichts beim Rathaus am Teschener Marktplatz zu klein geworden waren. Die Stadtverwaltung beanspruchte ebenfalls weitere Räume und wollte an Stelle des Gerichts einen neuen Sitzungssaal für den Stadtrat bauen lassen. Im Jahre 1901 hatte sich der Präsident des Kreisgerichts, der kaiserlich-königliche Hofrat Emanuel Harbich, an den Baurat des Innenministerium in Wien Rudolf Lang und an den bekannten Teschener Architekten Eugen Fulda gewandt und sie beauftragt, die Pläne für das neue Gebäude anzufertigen. Es sollte in der Töpfergasse vor dem bereits vorhandenen Gefängnis stehen, so daß beide Gebäude aneinander stießen. Lang und Fulda hatten die Pläne für ein imposantes Gebäude entworfen. Sein Grundriß war beinahe quadratisch - die Abmessungen betrugen 58 mal 55 Meter, und in der Mitte der bebauten Fläche lag ein Innenhof. Die Hauptfassade erhielt eine Dekoration im Stil des Neobarock, die aus einem mit Streifen rustizierten Sockel und aus Fenstern mit einem massiven Schlußstein bestand. Die Fenster des ersten und zweiten Stockwerks, von senkrechten rustizierten Mauerstreifen (Lisenen) eingefaßt, hatten Stürze mit Schlußsteinen erhalten. Dies hatte dem Gebäude ein schweres und solides Aussehen verliehen. Die Hauptdekoration der Fassade ist der Dreiachsenrisalit mit einem Eingangstor, das ein Liktorenbündel mit Beil - Symbol der Gerechtigkeit - im Schlußstein hat. In dem gesprengten Segmentgiebel sitzen Putten, die die anderen Attribute der Gerechtigkeit halten: eine Waage und einen Schwert. Über einem Fenster im zweiten Stockwerk befand sich ursprünglich der kaiserliche Doppeladler und die Aufschrift “K. K. Kreisgericht”. Das Gebäude erhielt ein Satteldach aus Blech mit Dachfenstern, und der Mittelrisalit wurde durch ein Mansardendach unterstrichen.

 

Imposant und majestätisch sehen auch die Eingangshalle und das Treppenhaus aus. Das Treppenhaus mit dreiläufiger Treppe ist mit klassizistischen Arkaden, Marmorsäulen und Geländerpfosten geschmückt. Dieser repräsentative Eingang betont die Bestimmung des Gebäudes und die Majestät des Gesetzes. Als erstes sieht der Ankommende die übernatürlich große Figur der “Justitia” aus weißem Carrara-Marmor. Die Figur stellt die Göttin der Gerechtigkeit Themis mit einem Schwert und einem geöffneten Buch dar. Das Gesicht der Göttin mit den verbundenen Augen, dem Symbol der “blinden Gerechtigkeit”, ist auch im Halbdunkel sichtbar, weil darauf Licht durch einen geschickt plazierten Spiegel fällt. Diese Skulptur, ähnlich wie die der Putte, hatte der Wiener Bildhauer Ernest Hegenbarth gemeißelt. Er ist unter anderem durch die Fassadendekorationen des Theaters an der Wien und des Volkstheaters in Wien bekannt. Auf der rechten Seite der Eingangshalle wurde eine Gedenktafel aus grünem schwedischem Marmor aufgehängt, auf der folgende Inschrift in deutscher Sprache zu lesen ist: “Erbaut unter der Regierung Seiner Majestät des Kaisers Franz Joseph I. 1903-1905.” Heute an Stelle dieser Tafel befindet sich eine aus dem Jahre 1928, die Dr. Felix Bocheński gewidmet ist. Dr. Bocheński war der Organisator des polnischen Gerichtswesens in Schlesien und der erste polnische Präsident des Kreisgerichts in Teschen. In dem hinteren Teil des Gebäudes hatte man eine Art Pavillon gebaut, wo sich ein repräsentativer Gerichtssaal befindet. Dieser Raum ist zwei Stockwerke (9 Meter) hoch, hat die Maße 15 mal 9,5 Meter und wurde mit Arkadenfenstern auf einer der längeren Wände und mit blinden Arkaden auf den übrigen Wänden geschmückt. In einer der Arkaden hing ein Porträt Kaiser Franz Josefs I. im Krönungsornat, das von dem Maler Alois Schwinger aus Graz geschaffen wurde. Der Saal wird zusätzlich durch die Innenausstattung geschmückt. Sie besteht aus einer hohen Holzvertäfelung, Portalen, dem Richtertisch, und den stufenförmig angelegten Sitzplätzen für das Publikum. Das Gerichtsgebäude wurde von der Baufirma Eugen Fuldas gebaut, und der Innenausbau und die Ausstattung der Büroräume führten Wiener sowie Teschener Firmen aus, wodurch die hohen Qualifikationen der ortsansässigen Firmen bewiesen wurden. Heute hat in diesem Gebäude das Amtsgericht seinen Sitz. Anläßlich des hundertjährigen Bestehens des Objektes hat das Amtsgericht eine Generalrenovierung durchführen lassen. Dadurch haben sowohl die Fassade als auch die Innenräume den alten Glanz zurückerhalten.

 

 
 

POWRÓT

Die Besichtigung wird sicher durch die mobile Applikation „Cieszyn. Český Těšín – bei uns“ erleichtert, in der der wissbegierige Tourist einige Informationen findet.

In dem mobilen Führer findet man eine umfangreiche Datenbank mit Objekten – vor allem Sehenswürdigkeiten und touristischen Anziehungspunkten, aber auch mit Lokalen und Übernachtungsadressen. Es ist eine ideale Hilfe für alle, die in Cieszyn und Tschechisch Cieszyn ein wenig länger verweilen möchten. Objekte, die sich in der Applikation befinden, sind durch Fotos sowie Beschreibungen ergänzt und sie sind auf der Karte gekennzeichnet, sodass eine Strecke markiert werden kann. Der Aufenthalt wird sicher durch die vorgeschlagenen touristischen Strecken abwechslungsreicher, weil sie den Benutzer in die interessantesten Orte der Umgebung führen wird.

Einen ungewöhnlichen Vorschlag, die Stadt zu besichtigen, stellen drei Geländespiele dar, die das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden: Während wir die Rätsel lösen, erforschen wir die Geschichte und lernen allerlei Einzelheiten über die Region kennen. Das Beantworten der Fragen gestaltet die Spaziergänge attraktiver und erlaubt, Geheimnisse zu ergründen, die in den historischen Mauern verborgen sind. Den Geländespielen liegt die Geolokalisierung zugrunde, sodass der Benutzer benachrichtigt wird, sobald er den Ort erreicht hat, wo das Rätsel verborgen ist. Er kann jetzt mit dem Spiel beginnen. Sollte er auf Schwierigkeiten stoßen, kann er Hinweishilfen nutzen. Am Ende wartet auf ihn ein virtuelles Diplom, das er auf den sozialen Netzwerken teilen kann.

In der Applikation finden wir auch Informationen über die Geschichte der Stadt und einen Planer, in den wir Objekte und Strecken eintragen können, um sie immer zur Hand zu haben.



Projekt dofinansowany ze środków Unii Europejskiej w ramach Europejskiego Funduszu Rozwoju Regionalnego – Programu Operacyjnego Współpracy Transgranicznej Republika Czeska
– Rzeczpospolita Polska 2007-2013 i budżetu państwa za pośrednictwem Euroregionu Śląsk Cieszyński – Těšínské Slezsko.

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