Free Wi-Fi

Wejdź na wersję strony dostosowanej dla osób niepełnosprawnych
visitCieszyn
  • WARUM LOHNT ES SICH?
  • Geschichte und Tradition
  • Was? Wo?
  • Kuriositäten
  • Cieszyn INEurope
  • WARUM LOHNT ES SICH?
    • VERANSTALTUNGEN
    • STADTGESCHICHTE
    • BESICHTIGUNGSPROGRAMME
    • SEHENSWÜRDIGKEITEN
    • FÜHRER
  • Geschichte und Tradition
    • Der Kommunalfriedhof in Teschen
    • Die Teschener Herzöge aus dem Geschlecht der Piasten
    • Teschener Herzöge aus dem Geschlecht der Habsburger - Erkundungszüge in die Geschichte
    • Die erste Unabhängigkeit (Autor: Krzysztof Nowak)
    • Münzen im alten Teschen
    • Teschen auf alten Fotografien
    • Geschichte der Stadt
    • Stadt und ihre Einwohner
    • Historische Denkmäler
    • Teschener Superlative
  • Was? Wo?
    • ANFAHRT
    • ÜBERNACHTUNGEN
    • Bildung und Kultur
    • Sport und Freizeit
    • Natur und Umwelt
  • Kuriositäten
    • VIA SACRA - Kirchen und Klöster in Teschen und Tschechisch Teschen
    • Virtueller Marktplatz
    • Jüdische Denkmäler
    • Nützliche Informationen
    • Sehenswertes
    • VIA NATURA - Die Schönheit der Natur in Cieszyn
    • Teschener Protestanten - Geschichte und Denkmäler
  • Cieszyn INEurope

Das nicht mehr bestehende Franziskanerkloster aus dem Mittelalter

Wir gehen jetzt wieder über die Bahngleise in Richtung des Schlosses zurück. Fast unmittelbar nach den Bahngleisen biegen wir nach links in die Jan-Michejda-Straße (ul. Michejdy) ab. Unser Ziel ist die Dreifaltigkeitskirche. Auf dem Weg dorthin kommen wir an dem auf der linken Straßenseite gelegenen Haus Nr. 20. Es ist das Gebäude der ehemaligen städtischen Schießanlage. Früher jedoch, im Mittelalter nämlich, befand sich dort ein Franziskanerkloster.

Der von Franz von Assisi gegründete Orden der Minderen Brüder teilte sich in der Mitte des 15. Jahrhunderts in die Befürworter einer gemäßigten und einer strengen Ordensregel. Aus der zweiten Gruppe sind dann die Bernhardiner hervorgegangen. Sie wurden so nach einem ihrer Führer, dem Bernhardin von Siena, genannt. Man nannte sie damals aber auch Barfüßler, weil sie keine Schuhe trugen. Wie auch anŹdere Bernhardinerhäuser in Schlesien gehörte das Kloster in Teschen der tschechiŹschen Ordensprovinz der Bernhardiner an. Das Kloster entstand im Jahre 1476 als im Teschener Herzogtum Primislav II. herrschte. Es war der Herzog selbst, der dem Orden Grundstücke für das Klostergebäude schenkte. Das Kloster wurde dann außerhalb der Stadtmauern erbaut, nicht weit vom Freistädter Tor. Man nannte es deshalb das Kloster hinter dem Freistädter Tor, oder auch das Untere Kloster (im Unterschied zum Dominikanerkloster – dem Oberen Kloster). Wir wissen heute nicht, wie das Kloster früher ausgesehen hatte. Es ist nur bekannt, daß sich bei ihm eine Kirche oder vielleicht eine Kapelle zur heiligen Dreifaltigkeit befand. Wir wissen auch, daß die Schenkungen zugunsten des Klosters bescheiden waren und dazu auch noch selten vorkamen.

In der Zeit der Reformation hörte das Kloster der Bernhardiner auf zu existieŹren, nachdem der Orden von den damals wütenden Seuchen heimgesucht und seine Mitglieder dadurch dezimiert worden waren. Im Jahre 1542 blieb im Kloster nur ein einziger Mönch, den ein herzoglicher Beamte, zweifellos auf Anordnung des Herzogs selbst, nach Beuthen (Bytom) bringen ließ. Im Jahre 1545 hatte Herzog Wenzel Adam das Kloster der Franziskaner „vor unserer Stadt Teschen, am Freistädter Tor“ der Stadt Teschen geschenkt, damit Einkünfte aus dieser Immobilie das Einkommen des Bürgerspitals ergänzen konnten. Sein Sohn und Nachfolger auf dem Teschener Thron Herzog Adam Wenzel war im Besitz von Büchern, die aus der Bibliothek der Bernhardiner stammten und von dort weggenommen worden sein dürften. Auch nachdem die Konterreformation gesiegt hatte, und der Katholizismus wieder das herrŹschende religiöse Bekenntnis geworden war, bekamen die Bernhardiner ihr Kloster nicht zurück. Sie hatten sich mehrmals darum bemüht, aber ohne Erfolg. Die Stadtverwaltung hatte das Areal geteilt und als Gartengrundstücke verkauft. Die meisten davon hatte Ende des 18. Jahrhunderts der Jesuitenpater Leopold Johann Scherschnik in seiner Hand vereinigt und dort einen Botanischen Garten eingerichtet. Er hatte auch mehr als fünfzig Gräber entdeckt, von denen er annahm, daß dort die Bernhardiner beerdigt worden seien. Um ihrer zu gedenken, ließ Scherschnik aus den Überresten des Klosters ein künstliches Klostertor in Form einer Pyramide bauen. Die letzten materiellen Andenken an die Bernhardiner gingen nach dem Jahre 1802 verloren, nachdem Scherschnik seinen Garten der Schützengesellschaft verkauft hatte. Der Verein richtete dort eine Schießanlage ein. Von den Bernhardinern blieb nur ihr Name „Barfüßler“ („Bosak“) übŹrig, und mit diesem Namen wurde dieser Stadtteil von Teschen in der Umgangssprache genannt.

 

 
 

POWRÓT

Die Besichtigung wird sicher durch die mobile Applikation „Cieszyn. Český Těšín – bei uns“ erleichtert, in der der wissbegierige Tourist einige Informationen findet.

In dem mobilen Führer findet man eine umfangreiche Datenbank mit Objekten – vor allem Sehenswürdigkeiten und touristischen Anziehungspunkten, aber auch mit Lokalen und Übernachtungsadressen. Es ist eine ideale Hilfe für alle, die in Cieszyn und Tschechisch Cieszyn ein wenig länger verweilen möchten. Objekte, die sich in der Applikation befinden, sind durch Fotos sowie Beschreibungen ergänzt und sie sind auf der Karte gekennzeichnet, sodass eine Strecke markiert werden kann. Der Aufenthalt wird sicher durch die vorgeschlagenen touristischen Strecken abwechslungsreicher, weil sie den Benutzer in die interessantesten Orte der Umgebung führen wird.

Einen ungewöhnlichen Vorschlag, die Stadt zu besichtigen, stellen drei Geländespiele dar, die das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden: Während wir die Rätsel lösen, erforschen wir die Geschichte und lernen allerlei Einzelheiten über die Region kennen. Das Beantworten der Fragen gestaltet die Spaziergänge attraktiver und erlaubt, Geheimnisse zu ergründen, die in den historischen Mauern verborgen sind. Den Geländespielen liegt die Geolokalisierung zugrunde, sodass der Benutzer benachrichtigt wird, sobald er den Ort erreicht hat, wo das Rätsel verborgen ist. Er kann jetzt mit dem Spiel beginnen. Sollte er auf Schwierigkeiten stoßen, kann er Hinweishilfen nutzen. Am Ende wartet auf ihn ein virtuelles Diplom, das er auf den sozialen Netzwerken teilen kann.

In der Applikation finden wir auch Informationen über die Geschichte der Stadt und einen Planer, in den wir Objekte und Strecken eintragen können, um sie immer zur Hand zu haben.



Projekt dofinansowany ze środków Unii Europejskiej w ramach Europejskiego Funduszu Rozwoju Regionalnego – Programu Operacyjnego Współpracy Transgranicznej Republika Czeska
– Rzeczpospolita Polska 2007-2013 i budżetu państwa za pośrednictwem Euroregionu Śląsk Cieszyński – Těšínské Slezsko.

Cieszyn Information Centre
Rynek 1, 43-400 Cieszyn
tel. 33 479 42 49
DIE WICHTIGSTEN ADRESSEN
Film promocyjny Cieszyna
Cieszyn z lotu ptaka
Administrator strony:
Biuro Promocji, Informacji i Turystyki, Urząd Miejski
tel.: +48 33 4794 240
e-mail: promocja@um.cieszyn.pl
© 2019 All rights reserved
<
ausführung: