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Die ehemalige Schießstätte ul. Střelniční

Mitglieder der Teschener Schützengesellschaft, H. Jastrzębski, Aquarell aus 1848
Ehemalige Schießstätte, Foto aus dem Jahr 1901
Gartenterrasse des Schießstättenrestaurants, Foto aus dem Jahr 1913
Kulturzentrum „Schießstätte“, Foto aus dem Jahr 2006

Tschechisch Teschen
Nachdem wir über die Freiheitsbrücke die Staatsgrenze passiert haben, werden wir von Tschechisch Teschen willkommen geheißen. Hinter der Brücke, auf der linken Seite der Střelničnístraße, befindet sich die ehemalige Schießstätte ul. Střelniční

 

Sie wurde im Jahre 1882 von der Teschener Schützengesellschaft erbaut und ersetzte das alte Objekt in der Michejdystraße im polnischen Teil von Teschen. Die alte Schießstätte wurde seit Gründung der Schützengesellschaft im Jahre 1795 genutzt und war mittlerweile zu klein geworden. Die Schützengesellschaft wurde von den Teschener Bürgern gegründet. Sie hatten dabei an die Tradition der sogenannten Schützengilden angeknüpft, in denen bereits von Mittelalter an die Schießfähigkeiten für die Verteidigung der Stadtmauern geübt worden waren. Die Mitglieder der Schützengesellschaft hatten die Genehmigung der Behörden erhalten, Schießwettbewerbe zu veranstalten, und der erste fand bereits am 24. April, dem St.- Georg-Tag, 1796 statt. Die Ehrenschirmherrschaft über die Gesellschaft übernahm Herzog Albert von Sachsen- Teschen und später sein Nachfolger Erzherzog Karl Ludwig. Zwei Jahre nach ihrer Gründung hatte Kaiser Franz II. der Gesellschaft ein Privileg erteilt, einmal im Jahr einen achttägigen Wettbewerb, das sogenannte Königsschießen zu veranstalten. Der Sieger erhielt den Titel “Schützenkönig”. Von diesem Zeitpunkt an gehörte der Schützenwettbewerb zu den wichtigsten städtischen Veranstaltungen, die in Teschen stattfanden.

 

Im Jahre 1802 hatte die Schützengesellschaft in der Freistädter Vorstadt von Pater Leopold Johann Scherschnik den bislang von ihr nur gepachteten Garten mit Gebäuden gekauft. Im Jahre 1836 wurde eines der Gebäude umgebaut und dort hatte die Gesellschaft bis 1882 ihren Sitz. Im Jahre 1882 wurde dann aber auf der anderen Seite der Olsa ein neues Objekt erbaut und der Sitz der Gesellschaft dorthin verlegt.

 

Das neue Gebäude der Schießanlage entstand in zwei Abschnitten. Das Gebäude für die Schützen (heute ist es ein Veranstaltungssaal) wurde 1882 nach einem Entwurf des erzherzoglichen Baumeisters Gustav Raimann gebaut. Die hinter dem Haus liegenden Schießstände, die Schießbahnen mit einer Länge von 230 und 400 Schritten und die Kugelfänge mit Zielscheiben entwarf Theodor Herzmanski. Die Bauarbeiten führte der Teschener Baumeister Fritz Fulda aus. Diese Anlage, “Neue Schießstätte” genannt, wurde offiziell am 22. Oktober 1882 von Erzherzog Albrecht von Habsburg eröffnet, der eigens zu diesem Anlaß nach Teschen gekommen war. Bei dieser Gelegenheit wurde auch ein Schießwettbewerb veranstaltet, den ein gewisser Albert Blumenthal und der erzherzogliche Förster Reidl gewonnen hatten. Acht Jahre später, im Jahre 1890, hatte man die Schießanlage um einige Anbauten erweitert. Es fanden in ihnen ein Restaurant, ein Saal mit einer Kuppel sowie einige Wohnungen Platz. Gleichzeitig wurde die zur Straße gerichtete Fassade des Bauwerks im Stil vereinheitlicht. Den Umbauentwurf sowie die Bauarbeiten selbst hatte die Baufirma Ludwig Kametz´ ausgeführt, und so entstand ein klassizistisches Gebäude mit einem einstöckigen Mittelkörper mit Kuppeldach und zwei anliegenden Erdgeschoßflügeln. Die Fassade wurde mit rustizierten Streifen und mit zahlreichen Gesimsen geschmückt. Im Erdgeschoß gibt es bis heute einen repräsentativen Raum mit halbrunden Fenstern und eklektischem Stuck. Hinter dem Gebäude breitete sich ein großer Garten aus, der für die Wettbewerbe und Feste genutzt wurde. Die Teschener Schützengesellschaft hatte ihre neue Anlage am 3. September 1890 in Betrieb genommen. Als Anlaß dafür wurde der Besuch des Kaisers in Teschen genutzt. Der Monarch hatte die Räumlichkeiten des neuen Gebäudes mit Interesse besichtigt, schaute sich den Schützenwettbewerb an, und zum Schluß trug er sich in das Gästebuch der Gesellschaft ein.

 

Nach dem Ersten Weltkrieg wurde die Tätigkeit der Schützengesellschaft fortgesetzt, aber wegen der Stadtteilung in einem immer kleiner werdenden Umfang. Nach 1945 hörte die Gesellschaft auf zu existieren. Im Jahre 1947 wurde in den Räumen der ehemaligen Schießanlage das “Haus der Kinder und der Jugend” untergebracht, das jetzt in das Soziale und kulturelle Zentrum “Schießstätte” (Kulturní a společenské středisko “Střelnice”) umgewandelt wurde.

 

 
 

POWRÓT

Die Besichtigung wird sicher durch die mobile Applikation „Cieszyn. Český Těšín – bei uns“ erleichtert, in der der wissbegierige Tourist einige Informationen findet.

In dem mobilen Führer findet man eine umfangreiche Datenbank mit Objekten – vor allem Sehenswürdigkeiten und touristischen Anziehungspunkten, aber auch mit Lokalen und Übernachtungsadressen. Es ist eine ideale Hilfe für alle, die in Cieszyn und Tschechisch Cieszyn ein wenig länger verweilen möchten. Objekte, die sich in der Applikation befinden, sind durch Fotos sowie Beschreibungen ergänzt und sie sind auf der Karte gekennzeichnet, sodass eine Strecke markiert werden kann. Der Aufenthalt wird sicher durch die vorgeschlagenen touristischen Strecken abwechslungsreicher, weil sie den Benutzer in die interessantesten Orte der Umgebung führen wird.

Einen ungewöhnlichen Vorschlag, die Stadt zu besichtigen, stellen drei Geländespiele dar, die das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden: Während wir die Rätsel lösen, erforschen wir die Geschichte und lernen allerlei Einzelheiten über die Region kennen. Das Beantworten der Fragen gestaltet die Spaziergänge attraktiver und erlaubt, Geheimnisse zu ergründen, die in den historischen Mauern verborgen sind. Den Geländespielen liegt die Geolokalisierung zugrunde, sodass der Benutzer benachrichtigt wird, sobald er den Ort erreicht hat, wo das Rätsel verborgen ist. Er kann jetzt mit dem Spiel beginnen. Sollte er auf Schwierigkeiten stoßen, kann er Hinweishilfen nutzen. Am Ende wartet auf ihn ein virtuelles Diplom, das er auf den sozialen Netzwerken teilen kann.

In der Applikation finden wir auch Informationen über die Geschichte der Stadt und einen Planer, in den wir Objekte und Strecken eintragen können, um sie immer zur Hand zu haben.



Projekt dofinansowany ze środków Unii Europejskiej w ramach Europejskiego Funduszu Rozwoju Regionalnego – Programu Operacyjnego Współpracy Transgranicznej Republika Czeska
– Rzeczpospolita Polska 2007-2013 i budżetu państwa za pośrednictwem Euroregionu Śląsk Cieszyński – Těšínské Slezsko.

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