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Dominikanerplatz

Pfarramt am Dominikanerplatz, Foto vom Anfang des 20. Jh.s
Gedenktafel für Bischof Franciszek Śniegoń aus dem Jahr 1883
Kirchenprozession der Soldaten auf dem Dominikanerplatz, Postkarte aus dem Jahr 1905
Kirchenprozession der Soldaten auf dem Dominikanerplatz, Postkarte aus dem Jahr 1905 Denkmal Kaiser Josefs II. auf dem Dominikanerplatz, Postkarte aus dem Jahr 1905
Entwurf eines Denkmals für Kaiser Josef II
Entwurf eines Denkmals für Kaiser Josef II Denkmal Kaiser Josefs II. im Friedenspark, Foto aus dem Jahr 2006
Auf der anderen Seite der Maria-Magdalena-Kirche befindet sich der Dominikanerplatz, plac Dominikański

Vom Mittelalter an lehnte sich an die Kirche das rechteckige Klostergebäude mit einem Hof in der Mitte an, der mit einem Säulengang, dem sogenannten Kreuzgang umgeben war. Das Kloster fiel im Jahre 1789 ebenfalls dem Stadtbrand zum Opfer und mußte abgerissen werden. Der Orden der Dominikaner wurde aufgelöst. An der Stelle des Klosters entstand ein großer Platz, den man Dominikanerplatz nannte. Im Jahre 1894 wurde an einer seiner Seiten, an Stelle der alten Pfarrei, das Pfarramt errichtet. Das zweigeschossige Gebäude wurde nach einem Entwurf des erzherzoglichen Architekten Albin Theodor Prokop von dem Teschener Baumeister Anton Jonkisch im Neorenaissancestil gebaut. In diesem Haus hatte bis zum Jahre 1925 das Generalvikariat für den österreichischen Teil der Breslauer Diözese seinen Sitz. Das Generalvikariat war im Jahre 1770 entstanden, nachdem Schlesien zwischen Preußen und Österreich als Folge der Schlesischen Kriege (1740-1763) aufgeteilt worden war. Einer von den Generalvikaren und der einzige Bischof auf diesem Posten war Pfarrer Franciszek Śniegoń. Mit Einverständnis Kaiser Franz Josefs I. erhielt er im Jahre 1883 vom Apostolischen Stuhl die Bischofsweihe. Am 30. September des gleichen Jahres fanden in der Pfarrkirche die Feierlichkeiten der Bischofsweihe von Śniegoń statt. Aus diesem Anlaß hatte das Kirchenkomitee ihm eine Gedenktafel gewidmet, die aus grauem schlesischem Marmor angefertigt war, und auf der in goldenen Lettern geschrieben wurde: “Diese Gedenktafel widmet zur immerwährenden erfreulichen Erinnerung, daß der heutigen Tage in dieser Pfarrkirche consecrirte erste Weihbischof des Teschner Antheils der Breslauer Diözese: Sr Hochwürden Herr Franz Sniegon Pfarrer, Dechant und i. b. General Vicar zu Teschen Sr päpstlichen Heiligkeit Hausprälat, Ehrendomherr der Kathedralkirche zu Breslau, Ritter des k. k. Franz Josefs Ordens, Ehrenbürger der Stadtgemeinde Jablunkau etc. etc. ein Teschner ist. Das Teschner Kirchenkonkurenz Comité. Teschen am 30. September 1883.” Nach dem Krieg hatte diese Tafel lange Jahre auf dem Kirchendachboden gelegen. Dann wurde sie renoviert und fand im Jahre 2003 wieder ihren Platz in einem Seitenschiff der Kirche. In diesem Jahr nämlich hatte man den 120. Jahrestag der Bischofsweihe von Franciszek Śniegoń feierlich begangen. Im August 1883 hatte der von Liberalen beherrschte Teschener Stadtrat beschlossen, Kaiser Josefs II. mittels eines Denkmals zu erinnern. Nicht ohne Hintergedanken wurde entschieden, daß das Denkmal des aufgeklärten Monarchen auf die Stelle kommt, wo früher das Kloster der Dominikaner stand; das heißt auf den Pfarrplatz (heute Dominikanerplatz), zwischen die Kirche und das Pfarramt. Die Stifter des Denkmals hatten die Absicht, Kaiser Josef II. als Symbol der neuen Religionspolitik zu verewigen, da diese Politik den Einfluß der katholischen Kirche auf den Staat einschränkte. Man hatte ein fertiges Denkmal ausgesucht, das der Massenware entstammte, die die Eisenhütte des Fürsten Salm in Blanz bei Brünn serienmäßig herstellte. Auf einem zwei Meter hohen Sockel war die Person des Kaisers in einem Gehrock nach der Mode aus der 18. Jahrhundert dargestellt. Der Kaiser hielt in seiner Hand ein Dokument mit folgender Inschrift: “Aushebung der Leibeigenschaft. Josef II.” Zahlreiche Denkmäler der gleichen Machart wurden in der ganzen Monarchie aufgestellt, da sich im Jahre 1881 zum hundertsten Male der Tag jährte, an dem der Kaiser das sogenannte Toleranzpatent erlassen und die persönliche Abhängigkeit der Bauern von ihren Herren aufgehoben hatte. Das Denkmal wurde am 31. August 1884 von dem damaligen Teschener Bürgermeister Dr. Johann Demel von Elswehr feierlich enthüllt. Danach fand in den Räumen des Hotels “Zum Braunen Hirsch” ein festliches Mittagessen statt. In diesem Hotel nämlich hielt sich der Kaiser zweimal auf, und zwar in den Jahren 1770 und 1779. Das Denkmal stand bis 1920 auf dem Dominikanerplatz, bis er durch die Entscheidung der alliierten Verwaltungskommission der Stadt von seinem Platz entfernt wurde. Viele Jahre war es dann auf dem Museumshof aufbewahrt worden. Im Jahre 2002 hatte man dann das Denkmal zu der Sammlung der Steindenkmäler im Friedenspark endgültig verlegt.

 

 
 

POWRÓT

Die Besichtigung wird sicher durch die mobile Applikation „Cieszyn. Český Těšín – bei uns“ erleichtert, in der der wissbegierige Tourist einige Informationen findet.

In dem mobilen Führer findet man eine umfangreiche Datenbank mit Objekten – vor allem Sehenswürdigkeiten und touristischen Anziehungspunkten, aber auch mit Lokalen und Übernachtungsadressen. Es ist eine ideale Hilfe für alle, die in Cieszyn und Tschechisch Cieszyn ein wenig länger verweilen möchten. Objekte, die sich in der Applikation befinden, sind durch Fotos sowie Beschreibungen ergänzt und sie sind auf der Karte gekennzeichnet, sodass eine Strecke markiert werden kann. Der Aufenthalt wird sicher durch die vorgeschlagenen touristischen Strecken abwechslungsreicher, weil sie den Benutzer in die interessantesten Orte der Umgebung führen wird.

Einen ungewöhnlichen Vorschlag, die Stadt zu besichtigen, stellen drei Geländespiele dar, die das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden: Während wir die Rätsel lösen, erforschen wir die Geschichte und lernen allerlei Einzelheiten über die Region kennen. Das Beantworten der Fragen gestaltet die Spaziergänge attraktiver und erlaubt, Geheimnisse zu ergründen, die in den historischen Mauern verborgen sind. Den Geländespielen liegt die Geolokalisierung zugrunde, sodass der Benutzer benachrichtigt wird, sobald er den Ort erreicht hat, wo das Rätsel verborgen ist. Er kann jetzt mit dem Spiel beginnen. Sollte er auf Schwierigkeiten stoßen, kann er Hinweishilfen nutzen. Am Ende wartet auf ihn ein virtuelles Diplom, das er auf den sozialen Netzwerken teilen kann.

In der Applikation finden wir auch Informationen über die Geschichte der Stadt und einen Planer, in den wir Objekte und Strecken eintragen können, um sie immer zur Hand zu haben.



Projekt dofinansowany ze środków Unii Europejskiej w ramach Europejskiego Funduszu Rozwoju Regionalnego – Programu Operacyjnego Współpracy Transgranicznej Republika Czeska
– Rzeczpospolita Polska 2007-2013 i budżetu państwa za pośrednictwem Euroregionu Śląsk Cieszyński – Těšínské Slezsko.

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