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Ehemalige Erzherzog-Friedrich- Kaserne

Aussicht auf die Gebäude der Erzherzog-Friedrich-Kaserne, Postkarte aus dem Jahr 1900
Einfahrtstor, Foto aus dem Jahr 1910
Offizierskasino des 31. Infanterieregiments der Landesverteidigung, Foto aus dem Jahr 1912
Stab der Landesverteidigung, Postkarte aus den zwanziger Jahren des 20. Jh.s
Rückkehr einer Soldatenabteilung in die Kaserne, Postkarte aus dem Jahr 1904
Die ehemalige Kaserne, Foto aus dem Jahr 2006
Die ehemalige Kaserne, Foto aus dem Jahr 2006

Rechts von der Schule befindet sich die Paweł-Stalmach-Straße (ul. Stalmacha), die wir jetzt hinaufgehen. Wir gehen an der evangelischen Jesus-Kirche auf der linken Seite der Straße vorbei und dann weiter bis zum Prinz-Josef-Poniatowski-Platz (Plac Księcia Józefa Poniatowskiego). Dort sehen wir das Stabsgebäude der ehemaligen Erzherzog-Friedrich-Kaserne vor uns. Ehemalige Erzherzog-Friedrich- Kaserne Plac Księcia Józefa Poniatowskiego, ul. Wojska Polskiego
 

Die Kaserne wurde im Jahre 1895 erbaut und nach Erzherzog Friedrich von Habsburg, dem damaligen Teschener Herzog und einem der Oberbefehlshaber der österreichischungarischen Armee, benannt. Die Kaserne bestand aus zweiundzwanzig Objekten, die auf den zur Olsa abfallenden Seiten des Hügels Mały Jaworowy lagen. Diese eindrucksvolle Kasernenanlage hatte das bescheidene Kasernengebäude ersetzt, das sich ab dem Ende des 18. Jahrhunderts an der Stelle des heutigen Theaters befand. Die Größe der Kaserne ließ die Stationierung folgender Truppeneinheiten in Teschen zu: des 100. Fürst-von-Starhemberg-Infanterieregiments, des 3. Erzherzog-Karl-Infanterieregiments und des 31. Regiments der Landesverteidigung “Teschen”. Außerdem konnten dort noch die Hilfsdienste, die Kommandantur für den Nachschub, die Gendarmerie und das Orchester untergebracht werden. Das erste und wichtigste Gebäude war das Stabsgebäude, nebenan stand das Wachgebäude (heute befindet sich dort die Polizeikommandantur) und hinter ihm dann drei Bataillonsgebäude, die an dem Truppenübungsplatz errichtet wurden. Den Übungsplatz bepflanzte man sogleich mit Kastanienbäumen. Weitere zu der Kaserne gehörenden Objekte befinden sich in der General-Sikorski-Straße (ul. gen. Władysława Sikorskiego), die ehemalige Kaserne der Landesverteidigung liegt schon darunter, in der Kraszewski-Straße (ul. Kraszewskiego). Dort ist heute die Schulanlage der Allgemeinbildenden Oberschulen (Lyzeen) untergebracht.

 

In der Kaserne waren zweitausend Soldaten unter der Führung von siebzig Offizieren stationiert. Das kaiserlichkönigliche Militär hatte der Stadt Teschen eine besondere Eigenart verliehen. Die Truppenmitglieder sah man in der Stadt bei feierlichen Paraden und Durchzügen, an Feiertagsnachmittagen spielte das Militärorchester auf dem Marktplatz und in den städtischen Parkanlagen; elegante Offiziere aus verschiedenen Teilen der Monarchie saßen gemütlich in den zahlreichen Teschener Cafés und Restaurants. Viele von ihnen hatten in Teschen eine Familie gegründet und blieben für immer in der Stadt, wodurch das Teschener Mosaik der Nationen und Kulturen noch bereichert wurde. Ein großes Ereignis für Teschen und seine Umgebung war das sogenannte Kaisermanöver. Es wurde zweimal durchgeführt: im Jahre 1880 und 1906. Da der Kaiser selbst daran teilgenommen hatte, tummelten sich während dieser Zeit in Teschen: der Kaiserhof, die österreichisch-ungarische militärische Führung, Stabsoffiziere vieler Regimente und ausländische Militärattachés, alle von den Teschener Ortshonorationen umgeben. Die beiden Manöver hatten damals der Stadt den Glanz einer Hauptstadt verliehen. Die Erzherzog-Friedrich-Kaserne diente dem österreichischen Militär lediglich bis Ende des Ersten Weltkrieges, also insgesamt nur dreizehn Jahre. In der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November 1918 hatten die Offiziere der Garnison polnischer Nationalität im Zuge eines unblutigen Handstreiches die Macht über die Truppen und die strategisch wichtigen Punkte in der Stadt übernommen und sie dann dem Nationalrat des Teschener Herzogtums übergeben. In der ehemaligen österreichischen Kaserne wurden dann die Soldaten des Polnischen Heeres einquartiert. In der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen war dort das 4. Regiment der Podhale-Schützen stationiert. Heute befinden sich in vielen Gebäuden der ehemaligen Kaserne Wohnungen, in einigen auch Schulen oder andere Bildungsstätten, und in einem Teil davon hat der Grenzschutz seinen Sitz.

 

 
 

POWRÓT

Die Besichtigung wird sicher durch die mobile Applikation „Cieszyn. Český Těšín – bei uns“ erleichtert, in der der wissbegierige Tourist einige Informationen findet.

In dem mobilen Führer findet man eine umfangreiche Datenbank mit Objekten – vor allem Sehenswürdigkeiten und touristischen Anziehungspunkten, aber auch mit Lokalen und Übernachtungsadressen. Es ist eine ideale Hilfe für alle, die in Cieszyn und Tschechisch Cieszyn ein wenig länger verweilen möchten. Objekte, die sich in der Applikation befinden, sind durch Fotos sowie Beschreibungen ergänzt und sie sind auf der Karte gekennzeichnet, sodass eine Strecke markiert werden kann. Der Aufenthalt wird sicher durch die vorgeschlagenen touristischen Strecken abwechslungsreicher, weil sie den Benutzer in die interessantesten Orte der Umgebung führen wird.

Einen ungewöhnlichen Vorschlag, die Stadt zu besichtigen, stellen drei Geländespiele dar, die das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden: Während wir die Rätsel lösen, erforschen wir die Geschichte und lernen allerlei Einzelheiten über die Region kennen. Das Beantworten der Fragen gestaltet die Spaziergänge attraktiver und erlaubt, Geheimnisse zu ergründen, die in den historischen Mauern verborgen sind. Den Geländespielen liegt die Geolokalisierung zugrunde, sodass der Benutzer benachrichtigt wird, sobald er den Ort erreicht hat, wo das Rätsel verborgen ist. Er kann jetzt mit dem Spiel beginnen. Sollte er auf Schwierigkeiten stoßen, kann er Hinweishilfen nutzen. Am Ende wartet auf ihn ein virtuelles Diplom, das er auf den sozialen Netzwerken teilen kann.

In der Applikation finden wir auch Informationen über die Geschichte der Stadt und einen Planer, in den wir Objekte und Strecken eintragen können, um sie immer zur Hand zu haben.



Projekt dofinansowany ze środków Unii Europejskiej w ramach Europejskiego Funduszu Rozwoju Regionalnego – Programu Operacyjnego Współpracy Transgranicznej Republika Czeska
– Rzeczpospolita Polska 2007-2013 i budżetu państwa za pośrednictwem Euroregionu Śląsk Cieszyński – Těšínské Slezsko.

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