Free Wi-Fi

Wejdź na wersję strony dostosowanej dla osób niepełnosprawnych
visitCieszyn
  • WARUM LOHNT ES SICH?
  • Geschichte und Tradition
  • Was? Wo?
  • Kuriositäten
  • Cieszyn INEurope
  • WARUM LOHNT ES SICH?
    • VERANSTALTUNGEN
    • STADTGESCHICHTE
    • BESICHTIGUNGSPROGRAMME
    • SEHENSWÜRDIGKEITEN
    • FÜHRER
  • Geschichte und Tradition
    • Der Kommunalfriedhof in Teschen
    • Die Teschener Herzöge aus dem Geschlecht der Piasten
    • Teschener Herzöge aus dem Geschlecht der Habsburger - Erkundungszüge in die Geschichte
    • Die erste Unabhängigkeit (Autor: Krzysztof Nowak)
    • Münzen im alten Teschen
    • Teschen auf alten Fotografien
    • Geschichte der Stadt
    • Stadt und ihre Einwohner
    • Historische Denkmäler
    • Teschener Superlative
  • Was? Wo?
    • ANFAHRT
    • ÜBERNACHTUNGEN
    • Bildung und Kultur
    • Sport und Freizeit
    • Natur und Umwelt
  • Kuriositäten
    • VIA SACRA - Kirchen und Klöster in Teschen und Tschechisch Teschen
    • Virtueller Marktplatz
    • Jüdische Denkmäler
    • Nützliche Informationen
    • Sehenswertes
    • VIA NATURA - Die Schönheit der Natur in Cieszyn
    • Teschener Protestanten - Geschichte und Denkmäler
  • Cieszyn INEurope

Filialkirche zum Heiligen Kreuz

Von der Stadtverwaltung unterzeichnetes Dokument, welches bestätigt, daß den Jesuiten ein Grundstück für den Bau einer Kirche zuerkannt wird, 1714
Heiligkreuzkirche auf dem Stadtplan von E. Jacobi d´Eckholm, 1789
Heiligkreuzkirche, Postkarte 1905
Jesuitengasse (heutige Scherschnikstraße), Postkarte 1909
Gedenktafel zur Erinnerung an die Grundsteinlegung für das Teschener Gymnasium, 1781
Innenansicht der Kirche, Foto 2008
Heiligkreuzkirche, Foto um 1914
Jesuitengasse (heutige Scherschnikstraße), Foto vom Anfang des 20. Jh.s
Die Kirche von innen - Musikchor, Foto 2008
Blick auf die Kirche von der Regerstraße aus, Foto 2008
Der heilige Joseph mit Kind an der Kirchenfassade, Foto 2008

Die Heiligkreuzkirche verdankt ihre Entstehung den Jesuiten. Nachdem der katholiŹsche Adel aus dem Teschener Schlesien bei Kaiser Leopold I. um die Genehmigung zur Ansiedlung des Jesuitenordens ersucht hatte, ordnete dieser die Niederlassung des Ordens in Teschen an. Der Kaiser übereignete den Jesuiten die vier herzoglichen Häuser, in denen sich Herzogin Elisabeth Lukretia in den letzten Jahren ihres Lebens aufgehalŹten hatte. Die Häuser befanden sich in der jetzigen Scherschnikgasse (ul. Szersznika), und zwar in dem Abschnitt zwischen dem Marktplatz (Rynek) und der Breiten Gasse (ul. Szeroka). In einem der Häuser hatte die Herzogin einst eine Kapelle provisorisch eingerichtet. Nachdem die herzogliche Güterverwaltung, die sogenannte Teschener Kammer, im Jahre 1673 den Jesuiten endlich eines der Häuser übergeben hatte, paßten die Ordensbrüder schon im nächsten Jahr diese Kapelle ihrem Bedarf an. Dank den Geschenken des örtlichen Adels hatte man sie auch zügig entsprechend ausgestattet.

Nachdem die Jesuiten schließlich Eigentümer aller ihnen zuerkannten herzoglichen Häuser geworden waren, stabilisierte sich in den Jahren 1703–1705 ihre Position in Teschen entgültig. Ihr vorläufiger Sitz wurde dadurch zum ständigen Wohnsitz. Sie hatten jetzt damit angefangen, die Kapelle auszubauen. Der lokale Adel eilte mit Hilfe. Durch die Hilfsbereitschaft zeichnete sich vor allem der einflußreiche Teschener Landeshauptmann Adam Wacław Paczyński Graf von Tęczyn aus. Er hatte auf eigene Kosten zunächst die Sakristei und die Kanzel erstellen lassen und dann im Jahre 1712 auch ein Schülerwohnheim gestiftet. Das Wohnheim, in dem sechzehn Schuljungen aus nicht begüterten Adelsfamilien wohnten, wurde von den Jesuiten geleitet. Die ausgeŹbaute Kapelle konnte fünfhundert Personen fassen. Es waren auch so viele gekommen, da die Jesuitenpredigten schnell berühmt wurden. Im Jahre 1707 wandelte man die Kapelle in eine Kirche um, und weihte sie dem Heiligen Kreuz. Dieser Weihname wurde von einer kleinen Kirche bei dem sogenannten Bürgerspital auf die neue Jesuitenkirche übertragen. Der Hauptaltar war von Grafen Pocci (verstorben im Jahre 1709), dem Kommandanten der Mannschaft der Jablunkauer Schanzen, gestiftet worden. Ein Gemälde, das von dem alten Altar stammte und die Mutter Gottes im Schnee darstellte, schmückte diesen Altar. Später sind auch neue Altare dazugekommen. Im Laufe der Zeit wurden viele Wohltäter der Kirche in der Kirchengruft bestattet.

Im Jahre 1773 war der Jesuitenorden aufgelöst worden. Die Residenz der Jesuiten in Teschen wurde verkauft und das Gymnasium vom Staat übernommen. Von diesem Zeitpunkt an nahm die Heiligkreuzkirche die Aufgaben einer Schulkirche wahr, und Pater Leopold Johann Scherschnik wurde ihr Betreuer. Er ließ zuerst das Kirchengewölbe und den Kirchenturm errichten, und auf das Kirchendach kam als abschließendes Schmuckwerk eine oktogonale Laterne. Leopold Scherschnik leitete auch den Wiederaufbau der Kirche nach dem Brand im Jahre 1789. Einige Jahre später, im Jahre 1794 nämlich, wurde nach einem Entwurf von Andreas Kaspar Schweigel ein neuer Altar angefertigt. In ihm waren Reliefe mit Szenen von der Kreuzigung und dem Abendmahl enthalten. (Heute hat der Altar keinen Überbau mehr.) Nach einem Entwurf von Schweigel waren sicherlich auch die zwei Seitenaltare sowie die Kanzel entstanden. Es wurde auch ein Musikchor im Spätbarockstil errichtet. Während des ganzen 19. Jahrhunderts diente die Heiligkreuzkirche vor allem den Schülern des Teschener Gymnasiums. Die meisten Renovierungen fanden im Jahre 1862 statt. Man hatte damals zum Beispiel den Turm umgebaut. Weitere Renovierungen wurden erst Ende des 19. Jahrhunderts vorgenommen. Den Anstoß dazu gab der Realschullehrer Kanonikus Dr. Wilhelm Klein (er wurde später nach Wien versetzt). Die Dreiachsenfassade des Gotteshauses wurde durch ionische Pilaster unterteilt und in der Achse ein Steinportal und ein Fenster gesetzt. In zwei Nischen der Seitenfelder stellte man die Figuren der heiligen Ignatius von Loyola und Joseph mit Kind auf. In der Kirche hängen zwei Tafeln, die an die Renovierungen erinnern. Eine von ihnen gedenkt der von Scherschnik geleiteten und eine aus schwarzem Marmor der letzten Renovierung aus dem 19. Jahrhundert.

Neben der Heiligkreuzkirche befindet sich das Gebäude des ehemaligen Jesuitengymnasiums mit einer Inschrift in griechischer Sprache „Psyche iatreion“ (Heilstätte der Seelen). Hier hatten das von Leopold Scherschnik eingerichtete Museum und die Bibliothek ihren Sitz. Jetzt gehen wir in Richtung Marktplatz (Rynek). Auf unserer linken Seite, hinter dem Rathaus, erblicken wir einen Kirchenturm. Wenn wir dann den Marktplatz diagonal überqueren, kommen wir in die Tiefe Gasse (ul. Głęboka). Sofort am Anfang der Straße, an dem kleinen Heiligkreuzplatz (Plac Św. Krzyża) finden wir den Haupteingang in eine Kirche. Auf diesem kleinen Platz steht an einer Wand der Kirchenkapelle ein Kruzifix aus Stein aus dem Jahre 1764 mit einem Relief der Schmerzensreichen Mutter Gottes. Nach diesem Kruzifix wurde der Platz benannt.

 

 
 

POWRÓT

Die Besichtigung wird sicher durch die mobile Applikation „Cieszyn. Český Těšín – bei uns“ erleichtert, in der der wissbegierige Tourist einige Informationen findet.

In dem mobilen Führer findet man eine umfangreiche Datenbank mit Objekten – vor allem Sehenswürdigkeiten und touristischen Anziehungspunkten, aber auch mit Lokalen und Übernachtungsadressen. Es ist eine ideale Hilfe für alle, die in Cieszyn und Tschechisch Cieszyn ein wenig länger verweilen möchten. Objekte, die sich in der Applikation befinden, sind durch Fotos sowie Beschreibungen ergänzt und sie sind auf der Karte gekennzeichnet, sodass eine Strecke markiert werden kann. Der Aufenthalt wird sicher durch die vorgeschlagenen touristischen Strecken abwechslungsreicher, weil sie den Benutzer in die interessantesten Orte der Umgebung führen wird.

Einen ungewöhnlichen Vorschlag, die Stadt zu besichtigen, stellen drei Geländespiele dar, die das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden: Während wir die Rätsel lösen, erforschen wir die Geschichte und lernen allerlei Einzelheiten über die Region kennen. Das Beantworten der Fragen gestaltet die Spaziergänge attraktiver und erlaubt, Geheimnisse zu ergründen, die in den historischen Mauern verborgen sind. Den Geländespielen liegt die Geolokalisierung zugrunde, sodass der Benutzer benachrichtigt wird, sobald er den Ort erreicht hat, wo das Rätsel verborgen ist. Er kann jetzt mit dem Spiel beginnen. Sollte er auf Schwierigkeiten stoßen, kann er Hinweishilfen nutzen. Am Ende wartet auf ihn ein virtuelles Diplom, das er auf den sozialen Netzwerken teilen kann.

In der Applikation finden wir auch Informationen über die Geschichte der Stadt und einen Planer, in den wir Objekte und Strecken eintragen können, um sie immer zur Hand zu haben.



Projekt dofinansowany ze środków Unii Europejskiej w ramach Europejskiego Funduszu Rozwoju Regionalnego – Programu Operacyjnego Współpracy Transgranicznej Republika Czeska
– Rzeczpospolita Polska 2007-2013 i budżetu państwa za pośrednictwem Euroregionu Śląsk Cieszyński – Těšínské Slezsko.

Cieszyn Information Centre
Rynek 1, 43-400 Cieszyn
tel. 33 479 42 49
DIE WICHTIGSTEN ADRESSEN
Film promocyjny Cieszyna
Cieszyn z lotu ptaka
Administrator strony:
Biuro Promocji, Informacji i Turystyki, Urząd Miejski
tel.: +48 33 4794 240
e-mail: promocja@um.cieszyn.pl
© 2019 All rights reserved
<
ausführung: