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Hotel „Austria“

Erzherzog Eugen, Postkarte aus dem Jahr 1915
Tiefe Gasse und Hotel „Austria“, Foto um 1915
Vorderseite des Hotels „Austria“, Foto aus dem Jahr 1920
Werbung des Hotels „Austria“, Anfang des 20. Jh.s
Innenraum des Hotelcafés, Foto aus dem Jahr 1920
Ein Hotelzimmer, Foto aus dem Jahr 1920
Gedenktafel für Erzherzog Eugen aus dem Jahr 1891
Speisesaal, Foto aus dem Jahr 1910
Vorderseite des Hotels „Austria“, Foto aus dem Jahr 2006
Wir verlassen das Jagdschloß, überqueren dann die Melchior-Grodziecki-Grünanlage und die chloßstraße (ul. Zamkowa) und kommen in die Hauptstraße der Altstadt - die Tiefe Gasse (ul. Głęboka). In den Zeiten der österreichischen Monarchie befanden sich hier die elegantesten Teschener Läden und Geschäfte, kleine Weinlokale und Cafés. An die kaiserlich-königliche Vergangenheit erinnert das Haus in der Tiefen Gasse Nr. 25. Hier befand sich früher das Hotel „Austria“ ul. Głęboka 25

In den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts hatte ein gewisser Franz Stiller an der Kreuzung der Kronprinzessin-Stephanie-Straße (heute ul. Głęboka 25) und der Bräuhausgasse (ul. Browarna) an der Stelle einer alten, zu ebener Erde gelegener Mendrok-Gaststätte mit einem gebrochenen Dach ein schickes Café und Restaurant eingerichtet. In den folgenden zehn Jahren hatte Stiller das Gebäude in ein größeres Hotel umgewandelt, das später zu den renommiertesten in der Stadt zählte. Das Hotel erhielt den Namen “Austria”, womit der Bezug auf das österreichische Hotelwesen und die feine österreichische Kochkunst deutlich werden sollte. Bei dem Hotel handelte es sich um ein klassizistisches, zweistöckiges Gebäude, dessen Fassade zur Kronprinzessin-Stephanie-Straße gerichtet war. Die längere Seitenwand verlief parallel zu der Bräuhausgasse. Auf der Vorderseite befanden sich ein hoteleigenes Café und ein Restaurant, die man beide nach den besten Wiener Vorbildern eingerichtet hatte. Das Hotel war für damalige Zeit modern und lag an der Hauptstraße der Stadt, so daß es niemanden gewundert hat, daß sich Erzherzog Eugen, ein Bruder des Teschener Herzogs Friedrich, besonders gern dort aufhielt. Im Jahre 1888 wurde der junge Eugen, damals fünfundzwanzig Jahre alt und im Rang eines Majors, in die Teschener Garnison versetzt. Er wurde schnell zum Oberstleutnant und im Jahre 1890 zum Obersten und Kommandanten des Teschener Infanterieregiments Nummer 100 befördert. Der Erzherzog hatte die Seele eines Künstlers und umgab sich gerne sowohl mit Wissenschaftlern als auch mit Vertretern der schönen Künste. In seinen Räumen im Jagdschloß hatte er einen eigenen “Herzogshof” geschaffen, den man die “Teschener Wartburg” nannte. Dort fand er Erholung von der Monotonie der militärischen Verpflichtungen. Eugen stellte ein eigenes Hausorchester zusammen, dem fünf Musiker des ortsansässigen Militärorchesters angehörten, und er ließ sogar einen Raum der Schloßbrauerei in einen Konzertsaal mit einer Bühne umbauen. Dort hatten die Künstler aus Wien und die Teschener Musiker die schwierigen Opern von Richard Wagner aufgeführt. Erzherzog Eugen, der sich in den Räumen des “Hotels “Austria” mit der Stadtelite traf, trug insgesamt zum Aufblühen des kulturellen und gesellschaftlichen Lebens in Teschen bei. Ende des Jahres 1890 hatte der Hotelbesitzer Franz Stiller damit begonnen, auf der Rückseite des Hotels einen Anbau zu errichten. Er war für einen Konzertsaal für einige hundert Besucher bestimmt. Nach eigenen Entwürfen begann der Teschener Baumeister Joseph Motyka mit dem Bau, der dann aber wegen Motykas Krankheit von Albert Dostal zu Ende geführt wurde. Der Saal war schon beinahe fertig, als Ende Oktober 1891 Erzherzog Eugen in Person ihn besichtigt hatte und sein Einverständnis dazu gab, den Saal mit seinem Namen zu benennen. Zum gleichen Zeitpunkt wurde Eugen zum Kommandanten des 13. Husarenregiments in Peszt ernannt. So kam es, daß die feierliche Einweihung des Saals am 29. Dezember 1891 in Abwesenheit des Erzherzogs stattfand. Das Eröffnungskonzert gab das Orchester des Infanterieregiments Nr. 100 in Teschen.

 

Der Konzertsaal mit einer Fläche von 260 Quadratmetern und einer Höhe von 10 Metern wurde sofort zur Zierde des Hotels. Die üppige Innenausstattung löste allgemeine Bewunderung aus. Die Holz- und Stoffverkleidung der Wände lieferte die Firma Johann Pohlners aus Teschen, und die Malerei im Stil der italienischen Renaissance hatte die Malerfirma von Paul Niedoba gestaltet. Dem Firmenbesitzer half bei den Malerarbeiten sein begabter Bruder Karl, der damals an der Kunstakademie in Wien studiert hatte. Die Person Erzherzog Eugens wurde durch eine Büste verewigt, die der Bildhauer Jan Raszka geschaffen hatte. Eugen war ebenfalls eine Gedenktafel aus schwarzem Marmor mit einer Inschrift in deutscher Sprache gewidmet, die wie folgt lautete: “Seine k. u. k. Hoheit Erzherzog Eugen besuchte am 26. October 1891 diesen Saal und geruhte, denselben nach höchst Seinem Namen Erzherzog Eugen Saal benennen zu dürfen.” Der Erzherzog indessen stattete während einer Durchreise von Peszt nach Wien am 26. Oktober 1892 dem Hotel “Austria” einen Besuch ab und gab im Saal seines Namens eine große Feier für achtzig Offiziere der Teschener Garnison und für die aus Ungarn eingeladenen Gäste. Lange Zeit war der “Erzherzog Eugen-Saal” der einzige Konzertsaal in Teschen. Jeden Samstag und Sonntag hatten dort künstlerische Darbietungen sowie Bälle, Gesellschaften und verschiedene Wohlt ä t igkei t sveranst a ltungen stattgefunden. Dank diesem Programm wurde das Hotel für eines der besten in der Stadt gehalten, so daß es vom Jahr 1914 an den neuen Namen “Grand Hotel Austria” tragen durfte. Der höchste Gast des “Austria” Hotels war Anfang des Ersten Weltkrieges Józef Piłsudski, der noch mit Österreichs Genehmigung im Jahre 1914 die Erste Brigade der Polnischen Legionen organisiert hatte. Wie es seine Art war, trug er bei dieser Gelegenheit eine einfache Uniform der Legionen, ohne jegliche militärische Rangabzeichen. Als die polnischen Offiziere Piłsudski in der Achtungsstellung salutierten, erregte dies unter den österreichischen Stabsoffizieren und den Hotelgästen großes Aufsehen. Heute befinden sich in dem Gebäude des ehemaligen Hotels “Austria” verschiedene Büros und ein Drogeriemarkt. Die Tafel, die Erzherzog Eugen gewidmet war, hängt im Teschener Museum. Auf der Vorderseite des Gebäudes hingegen wurde im Jahre 1999 eine Tafel enthüllt, die Józef Piłsudskis gedenkt.

 

 
 

POWRÓT

Die Besichtigung wird sicher durch die mobile Applikation „Cieszyn. Český Těšín – bei uns“ erleichtert, in der der wissbegierige Tourist einige Informationen findet.

In dem mobilen Führer findet man eine umfangreiche Datenbank mit Objekten – vor allem Sehenswürdigkeiten und touristischen Anziehungspunkten, aber auch mit Lokalen und Übernachtungsadressen. Es ist eine ideale Hilfe für alle, die in Cieszyn und Tschechisch Cieszyn ein wenig länger verweilen möchten. Objekte, die sich in der Applikation befinden, sind durch Fotos sowie Beschreibungen ergänzt und sie sind auf der Karte gekennzeichnet, sodass eine Strecke markiert werden kann. Der Aufenthalt wird sicher durch die vorgeschlagenen touristischen Strecken abwechslungsreicher, weil sie den Benutzer in die interessantesten Orte der Umgebung führen wird.

Einen ungewöhnlichen Vorschlag, die Stadt zu besichtigen, stellen drei Geländespiele dar, die das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden: Während wir die Rätsel lösen, erforschen wir die Geschichte und lernen allerlei Einzelheiten über die Region kennen. Das Beantworten der Fragen gestaltet die Spaziergänge attraktiver und erlaubt, Geheimnisse zu ergründen, die in den historischen Mauern verborgen sind. Den Geländespielen liegt die Geolokalisierung zugrunde, sodass der Benutzer benachrichtigt wird, sobald er den Ort erreicht hat, wo das Rätsel verborgen ist. Er kann jetzt mit dem Spiel beginnen. Sollte er auf Schwierigkeiten stoßen, kann er Hinweishilfen nutzen. Am Ende wartet auf ihn ein virtuelles Diplom, das er auf den sozialen Netzwerken teilen kann.

In der Applikation finden wir auch Informationen über die Geschichte der Stadt und einen Planer, in den wir Objekte und Strecken eintragen können, um sie immer zur Hand zu haben.



Projekt dofinansowany ze środków Unii Europejskiej w ramach Europejskiego Funduszu Rozwoju Regionalnego – Programu Operacyjnego Współpracy Transgranicznej Republika Czeska
– Rzeczpospolita Polska 2007-2013 i budżetu państwa za pośrednictwem Euroregionu Śląsk Cieszyński – Těšínské Slezsko.

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