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Kaiser-Franz-Josef-I. - Denkmal

Denkmal Kaiser Franz Josefs I., Postkarte aus dem Jahr 1914
Denkmal Kaiser Franz Josefs I., Postkarte aus dem Jahr 1914
Denkmal Herzog Mieszkos I., Foto aus dem Jahr 1935
Denkmal Herzog Mieszkos I., Foto aus dem Jahr 2006

Rechts von dem Kinderheim verläuft ein Pfad durch den Stadtwald. Wenn man ihm folgt, sieht man bald das Mieszko-I.- Denkmal. Früher stand an dieser Stelle das Kaiser-Franz-Josef-I. -Denkmal Stadtwald, Zugang von der Kraszewskistraße

Im Jahre 1910 hatte die ganze österreichisch-ungarische Monarchie den 80. Geburtstag Kaiser Franz Josefs I. feierlich begangen. Auch die Bürger von Teschen wollten den Tag angemessen ehren. Bereits im Jahre 1898 hatte der Gastwirt Joseph Pfitzner, der Vorsitzende des Teschener Veteranenvereins, eine Stiftung für den Bau des Kaiserdenkmals gegründet. Die Stiftung hatte bis zum Jahr 1910 die ansehnliche Summe von 3300 Kronen gesammelt, und dann wandelte der Teschener Handels- und Gewerbetreibendenverein diese Stiftung in ein Komitee für den Denkmalbau um. Unter dem Vorsitz von Samuel Liebermann begann das Komitee energisch tätig zu werden. Vom Stadtrat erhielt es ein Grundstück auf der sogenannten Matterweide im Stadtwald zugeteilt. Man hatte entschieden, das Denkmal auf einer Anhöhe über der Kaiser- Franz-Josef-Straße (heute die Straße des 3.Mai) zu errichten, und zwar mit der Vorderseite in die Richtung der Jubiläumsbrücke (heute Freiheitsbrücke). Mit dem Entwurf des Denkmals hatte man Joseph Obeth, einen Zögling der Akademie der bildenden Künste in Wien, beauftragt. Im Spätsommer des Jahres 1910 konnte das Denkmal an dem vorbestimmten Platz aufgestellt werden. Es wurde im geometrischen Wiener Jugendstil (Wiener Sezession genannt) geschaffen und erinnerte durch seine Form an das Denkmal Kaiserin Elisabeths in Wien. Der zentrale Teil des Denkmals bestand aus einem Obelisken mit einem Springbrunnen an seiner Basis. Der Springbrunnen war von der Skulptur einer Kindergruppe und von einer Kaiserkrone geschmückt. Über dem Springbrunnen hatte man ein im weißen Marmor gemeißeltes Relief-Brustbild des Kaisers angebracht. Der Obelisk war von dem Habsburger Adler bekrönt und von zwei Armen mit Steinbänken und Zierpflanzenkübeln flankiert. Die Skulpturen aus Marmor hatte Joseph Obeth selbst und die gesamte Konstruktion aus Stein der Teschener Steinmetzmeister Johann Swarowski geschaffen.

 

Auf der Vorderseite des Denkmals wurde in Deutsch folgende Inschrift gemeißelt: “Zur Erinnerung an den 80. Geburtstag Sr. Majestät des Kaisers Franz Joseph I.” Auf seiner Rückseite wurde dann eine Marmortafel (heute in den Sammlungen des Teschener Museums) mit folgendem, ebenfalls in Deutsch verfaßtem, Text angebracht: “In patriotischer Verehrung gegründet von den Handels- u. Gewerbetreibenden in Teschen, gefördert von edlen Spendern, enthüllt am 16. Oktober 1910.” Nur acht Jahre hatte das Denkmal an den Kaiser erinnert. Nachdem im Jahre 1918 der Erste Weltkrieg beendet worden und die Monarchie zerfallen war, wurde die Büste Franz Josefs I. beschädigt. Am 7. Dezember 1920 hatte die alliierte Verwaltungskommission der Stadt angeordnet, das Relief- Brustbild des Kaisers zu entfernen. Die zerbrochenen Reste hatten ihren Platz in den Sammlungen des Teschener Museums gefunden. Der nackte Sockel stand bis zum Jahre 1931 unverändert, bis am 21. Juni ein anderes Denkmal enthüllt wurde. Auf dem übriggeblieben Sockel wurde eine Statue des ersten Teschener Herzogs Mieszko I. aus geschmiedetem Kupfer aufgestellt, die der bekannte Bildhauer Jan Raszka geschaffen hatte. Während des Zweiten Weltkrieges hatten die deutschen Besatzer die Statue Mieszkos I. entfernen lassen, da sie beabsichtigten, dort ein Denkmal Adolf Hitlers aufzustellen. Unmittelbar nach dem Krieg wurde auf dem unteren Teil des Obelisken eine Aufschrift gemeißelt, die bis heute unverändert blieb. Ihr Text lautet: “Den Kämpfern für die Freiheit und Demokratie, gefallen im Kampf gegen den Nazismus, Polnische Arbeiterpartei. Ehre ihrem Andenken.” Das Denkmal Mieszkos I. kehrte erst im Jahre 1957 auf seinen Platz zurück. Die zerbrochenen Stücke der Kaiserbüste und der Kaiserkrone wurden im Jahre 2002 in die Mauer im Friedenspark bei der Sammlung der Steindenkmäler eingesetzt.

 

 
 

POWRÓT

Die Besichtigung wird sicher durch die mobile Applikation „Cieszyn. Český Těšín – bei uns“ erleichtert, in der der wissbegierige Tourist einige Informationen findet.

In dem mobilen Führer findet man eine umfangreiche Datenbank mit Objekten – vor allem Sehenswürdigkeiten und touristischen Anziehungspunkten, aber auch mit Lokalen und Übernachtungsadressen. Es ist eine ideale Hilfe für alle, die in Cieszyn und Tschechisch Cieszyn ein wenig länger verweilen möchten. Objekte, die sich in der Applikation befinden, sind durch Fotos sowie Beschreibungen ergänzt und sie sind auf der Karte gekennzeichnet, sodass eine Strecke markiert werden kann. Der Aufenthalt wird sicher durch die vorgeschlagenen touristischen Strecken abwechslungsreicher, weil sie den Benutzer in die interessantesten Orte der Umgebung führen wird.

Einen ungewöhnlichen Vorschlag, die Stadt zu besichtigen, stellen drei Geländespiele dar, die das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden: Während wir die Rätsel lösen, erforschen wir die Geschichte und lernen allerlei Einzelheiten über die Region kennen. Das Beantworten der Fragen gestaltet die Spaziergänge attraktiver und erlaubt, Geheimnisse zu ergründen, die in den historischen Mauern verborgen sind. Den Geländespielen liegt die Geolokalisierung zugrunde, sodass der Benutzer benachrichtigt wird, sobald er den Ort erreicht hat, wo das Rätsel verborgen ist. Er kann jetzt mit dem Spiel beginnen. Sollte er auf Schwierigkeiten stoßen, kann er Hinweishilfen nutzen. Am Ende wartet auf ihn ein virtuelles Diplom, das er auf den sozialen Netzwerken teilen kann.

In der Applikation finden wir auch Informationen über die Geschichte der Stadt und einen Planer, in den wir Objekte und Strecken eintragen können, um sie immer zur Hand zu haben.



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