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Maria-Magdalena-Pfarrkirche

Gotischer Kelch aus der alten Pfarrkirche, 1495
Kirche bei dem Dominikanerkloster, ein Fragment des Panoramas von Matthäus Merian, 1650
Das Dominikanerkloster auf dem Stadtpanorama von Früschmann, 1720
Die Kirche auf dem perspektivischen Stadtplan, zweite Hälfte des 18. Jh.s
Das Stiftungsdokument des Herrn F.E. Oppersdorf vom 29. 09. 1682 für die Kapelle der Familie Pröckl in der Dominikanerkirche
Grundriß der Kirche und des Dominikanerklosters, Josef Drachny, 1784
Grabfigur des Herzogs Primislav I. Noszak, 14./15. Jh., Foto aus den vierziger Jahren des 20. Jh.s
Gotisches Portal der Melchior-Grodziecki-Kapelle, Foto 2006
Grabplatte für Mikołaj Rudzki, den Kanzler des Teschener Herzogs, 1664
Die Kirche auf dem Katasterplan, 1836
Pfarrkirche, Adam Słowikowski, Lithographie, 19. Jh.
Pfarrkirche, Foto 1905
Pfarrkirche, Foto 1928
Innenansicht der Kirche, Foto vom Anfang des 20. Jh.s
Innenansicht der Kirche, Postkarte 1890
nnenansicht der Kirche, Hauptschiff, Foto 2008
Hauptaltar, Foto 2008
Innenansicht der Kirche, Musikchor, Foto 2005
Innenansicht der Kirche, Kanzel, Foto 2005
Ein Bild aus der Kapelle der Mutter Gottes von der Immerwährenden Hilfe, Foto 2008
Die Teschener Mutter Gottes, ein Bild vom Hauptaltar, Foto 2007
Kirchturm, Foto 2008
Pfarrkirche, Foto 2008

Die Maria-Magdalena-Pfarrkirche wurde in ihrer jetzigen Bauart an der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert errichtet. Sie war früher eine Kirche bei dem Dominikanerkloster, das bereits in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts entstanden war.

Die Dominikaner waren ein ausgesprochener Stadtorden. Sie hatten zwar eine vertiefte Form der Frömmigkeit verkündet, aber trotzdem die Großzügigkeit der Teschener Piasten zu nutzen gewußt. Als Gegenleistung diente die Kirche der Dominikaner als herzogliche Begräbnisstätte. Die Kirche war Marias Geburt geweiht. Ursprünglich war sie romanisch und nur so groß wie das spätere Querschiff. Später hatte man das Querschiff auf der Nordseite um einen großen Chorraum (Presbyterium) für die Mönche und auf der Südseite um ein kleineres Schiff für die Gläubigen erweitert. Das neu ausgerichtete Gotteshaus wurde jedoch schon im gotischen Stil errichtet. Während der Zeit der Reformation wurden die Dominikaner gezwungen, das Kloster zu verlassen, und ihre Kirche hatten später die protestantischen Prediger als die zweite städtische Kirche genutzt. Nach 1609 wurde das Kloster zusammen mit der Kirche den Dominikanern zurückgegeben. Nachdem das mit dem Orden sympathisierende Piastengeschlecht ausgestorben war, konnten die Dominikaner ab sofort mit der Unterstützung des Adels und der Stadtbürger rechnen. Im Jahre 1789 wurden sowohl die Kirche wie auch das Kloster durch einen Brand zerstört. Nach dem Brand wurde beschlossen, nur das Kirchengebäude wiederaufzubauen und dort eine Pfarrkirche einzurichten Zur gleichen Zeit hatte man auch das Kloster aufgelöst (der Orden selbst wurde im Jahre 1790 aufgelöst), zwei Flügel des Klostergebäudes abreißen lassen und den dritten Flügel in ein Pfarrhaus umgewandelt. (Ein neues Pfarrhaus wurde erst 1894 errichtet.). Aus der ursprünglichen Dominikanerkirche sind übriggeblieben: die gotischen Dienstsäulen in den Armen des Querschiffes aus der Wende vom 13. zum 14. Jahrhundert, einige gotische Portale sowie eine Grabfigur, die vermutlich den Herzog Primislav I. (Przemysław I. Noszak) darstellt. Der Autor dieser Skulptur gehörte der Prager Werkstatt der Familie Parler an.

Der Umbau der Dominikanerkirche in eine Pfarrkirche erfolgte unter der Gönnerschaft von Albert von Sachsen-Teschen und seiner Frau Maria Christine, die damals die Herrscher des Teschener Herzogtums waren. Man hatte die noch verbliebenen Mauern weiterverwendet sowie eine neue Dachdeckung über den Chorraum und die Kirchenschiffe gelegt. Die größten Veränderungen betrafen jedoch den hinteren Teil der Kirche. Dort wurde unter anderem ein neuer, mit Kupfer gedeckter Turm errichtet. Es wurden auch zwei neue Kapellen gebaut. Für den Bau hatte man sogar Kunsthandwerker aus Italien und den Niederlanden kommen lassen. Die Arbeiten leitete Joseph Drachny. Der Bau der Kirche wurde im Jahre 1796 und der des Turmes ein Jahr später beendet. Nach der Verordnung des Breslauer Bischofs wurde die Kirche der gebenedeiten Jungfrau Maria und der heiligen Maria Magdalena geweiht, von Anfang an jedoch hatte man nur den zweiten, von der abgebrannten Pfarrkirche übernommenen, Weihnamen verwendet. In der späteren Zeit wurde die Kirche mehrmals renoviert und modernisiert. Diese Maßnahmen fanden unter anderem Mitte des 19. Jahrhunderts, dann in den Jahren 1928–1934 und schließlich 1962–1967 statt. Bei diesen Gelegenheiten hatte man zum Beispiel die gotischen Mauerreste und die Maßwerke in den Fenstern freigelegt. In den letzten zehn Jahren des 19. Jahrhunderts und im Jahre 1905 hatte man auch die Innenausstattung der Kirche verändert (zum Beispiel wurde die Kassettenmalerei von der Decke entfernt und die Decke einheitlich hell gestrichen).

Die Maria-Magdalena Pfarrkirche hat nur ein Kirchenschiff, den Grundriß in Form eines Kreuzes und einen langgezogenen, oktogonal abgeschlossenen Chorraum. Sie hat überwiegend ein Segelgewölbe sowie Spitzbogenfenster sowohl im Chorraum wie auch im Kreuzschiff. An den Chorraum ist die Sakristei angebaut, zu der ein Steinportal aus der Zeit der Renaissance (16. Jh.) führt. Über dem Chorraum befindet sich ein Türmchen für eine Glocke. Der Hauptaltar wurde in den Jahren 1794–1795 fertiggestellt. Es sind dort die heiligen Peter und Paul sowie das Symbol der göttlichen Vorsehung unter den Engeln in Glorie dargestellt. Der berühmte Holzbildhauer aus Brünn (Brno) Andreas Kaspar Schweigel war der Autor dieser Altardekoration. Im Hauptfeld des Altars hängt ein Gemälde, das die Szene darstellt, als Maria Magdalena Christus die Füße wäscht. Im Kreuzschiff befinden sich sechs Seitenaltare. Darunter ist ein Altar zur Ehre der heiligen Anna, für den der Troppauer Maler Ignatz Günther ein Gemälde angefertigt hatte. In eine Wand wurde unter anderem eine Grabplatte für Mikołaj Rudzki (verstorben im Jahre 1658), einen Kanzler des Teschener Herzogtums, eingemauert. Die Kanzel im barock-klassizistischen Stil ist ein Werk von Franz Schubert aus Troppau (Opava). Auf der Kanzel befinden sich die Figuren des Moses und eines Engels sowie eine Darstellung des heiligen Geistes. Die Bekrönung des Taufbeckens mit der Szene der Jesustaufe im Jordan entspricht im Stil dieser Kanzel. Diese Bekrönung schuf ebenfalls Franz Schubert. An den Wänden der Kirche wurden vierzehn Bilder von Ignatz Günther vom Ende des 18. Jahrhunderts aufgehängt, die den Kreuzweg darstellen. Ein drei Stockwerke hoher quadratischer Turm mit Eingangshalle im Erdgeschoss befindet sich auf der Westseite und im 2. Stockwerk dann ein mit ionischen Säulen umrahmter Eingang zu einem Balkon mit gußeisernem Gitter. Darunter hängt eine Marmortafel mit einem Text aus dem Jahre 1796.

Die Kirche hat drei Kapellen. Die Heiligkreuzkapelle wurde im Jahre 1660 von Johann Friedrich Larisch gestiftet. Ihr Schmuckstück ist der Altar im Barockstil mit einem großen Kreuz und der Darstellung von Personen, die es verehren. Nebenan, vom Kirchenschiff durch ein gotisches Portal getrennt, befindet sich die Melchior-Grodziecki-Kapelle, in der ein Bildnis des heiligen Melchior Grodziecki hängt, das von Jan Wałach gemalt wurde. Auf der anderen Seite finden wir die Kapelle der Maria von Immerwährender Hilfe. Die Kapelle mit zwei Jochen hat einen quadratischen Grundriß. Sie wurde im Jahre 1809 eingerichtet; es befindet sich dort ein Gemälde, das angeblich ein Soldat als Weihgeschenk für seine Rettung während der napoleonischen Kriege zurückgelassen hatte. Die Kirche ist ein Sanktuarium der Teschener Mutter Gottes. Ihr Bildnis, geschmückt mit einer Filigran-Krone, befindet sich im Bereich des Hauptaltars.

Wir gehen jetzt zum Marktplatz zurück, kommen am Rathaus und dann auch am Museum des Teschener Schlesiens und dem Friedenspark (Park Pokoju) in der Regerstraße (ul. Regera) vorbei. Am Ende der Regerstraße biegen wir links ab und erreichen sogleich den Oberring (Górny Rynek). In seiner Mitte befindet sich eine Christusfigur. Sie wurde dort im Jahre 1901 aufgestellt. Am anderen Ende des Oberrings sehen wir die Klosteranlage der Borromäerinnen. Als erstes beŹmerken wir ein dekoratives Portal über dem Eingang. Das Portal stellt Maria – Königin der Engel dar. Es wurde im Jahre 1911 von der Firma Josef Scheurers aus Biala aufgestellt. Das Gelände des Klosters muß man jedoch durch einen Seiteneingang betreten. Er liegt bereits in der Obertorstraße (Wyższa Brama).

 

 
 

POWRÓT

Die Besichtigung wird sicher durch die mobile Applikation „Cieszyn. Český Těšín – bei uns“ erleichtert, in der der wissbegierige Tourist einige Informationen findet.

In dem mobilen Führer findet man eine umfangreiche Datenbank mit Objekten – vor allem Sehenswürdigkeiten und touristischen Anziehungspunkten, aber auch mit Lokalen und Übernachtungsadressen. Es ist eine ideale Hilfe für alle, die in Cieszyn und Tschechisch Cieszyn ein wenig länger verweilen möchten. Objekte, die sich in der Applikation befinden, sind durch Fotos sowie Beschreibungen ergänzt und sie sind auf der Karte gekennzeichnet, sodass eine Strecke markiert werden kann. Der Aufenthalt wird sicher durch die vorgeschlagenen touristischen Strecken abwechslungsreicher, weil sie den Benutzer in die interessantesten Orte der Umgebung führen wird.

Einen ungewöhnlichen Vorschlag, die Stadt zu besichtigen, stellen drei Geländespiele dar, die das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden: Während wir die Rätsel lösen, erforschen wir die Geschichte und lernen allerlei Einzelheiten über die Region kennen. Das Beantworten der Fragen gestaltet die Spaziergänge attraktiver und erlaubt, Geheimnisse zu ergründen, die in den historischen Mauern verborgen sind. Den Geländespielen liegt die Geolokalisierung zugrunde, sodass der Benutzer benachrichtigt wird, sobald er den Ort erreicht hat, wo das Rätsel verborgen ist. Er kann jetzt mit dem Spiel beginnen. Sollte er auf Schwierigkeiten stoßen, kann er Hinweishilfen nutzen. Am Ende wartet auf ihn ein virtuelles Diplom, das er auf den sozialen Netzwerken teilen kann.

In der Applikation finden wir auch Informationen über die Geschichte der Stadt und einen Planer, in den wir Objekte und Strecken eintragen können, um sie immer zur Hand zu haben.



Projekt dofinansowany ze środków Unii Europejskiej w ramach Europejskiego Funduszu Rozwoju Regionalnego – Programu Operacyjnego Współpracy Transgranicznej Republika Czeska
– Rzeczpospolita Polska 2007-2013 i budżetu państwa za pośrednictwem Euroregionu Śląsk Cieszyński – Těšínské Slezsko.

Cieszyn Information Centre
Rynek 1, 43-400 Cieszyn
tel. 33 479 42 49
DIE WICHTIGSTEN ADRESSEN
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