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Neuer jüdischer Friedhof (ul. Hażlaska)

Trauerhalle auf dem neuen jüdischen Friedhof. Rechts ist der Grabstein von J. Ph. Glesinger sichtbar; Foto: Tomasz Jedzok
Eingangstor zum neuen jüdischen Friedhof; Foto: Tomasz Jedzok
Nicht realisierter Entwurf einer Trauerhalle, Zeichnung von A. Jedek um 1906, (im Besitz von APC, AMC, Dok.-Nr.1439)

Anfang des 20. Jahrhunderts waren bereits alle Plätze auf dem alten jüdischen Friedhof vergeben. Ein neuer Friedhof musste somit an einer anderer Stelle angelegt werden, da in der Nachbarschaft keine Grundstücke mehr erworben werden konnten. Im Jahre 1898 hatte die Kultusgemeinde ein angemessenes, nicht weit von dem alten Friedhof liegendes, Areal gekauft. Aber erst 1906 wurde mit den entsprechenden Arbeiten unter der Leitung des Teschener Baumeisters Alois Jedek begonnen, der auch den Plan des Friedhofs entworfen hatte. Die Arbeiten an der neuen Anlage wurden im darauf folgenden Jahr beendet. Die Trauerhalle war von dem berühmten Wiener Architekten, dem Erbauer vieler Synagogen, Jakob Gartner entworfen worden. An der Grenze zum Friedhof hatte man auch ein kleines Haus gebaut, in dem sich ein Büro und eine Leichenkammer befand. Das ganze Areal wurde umzäunt. An der Vorderseite befand sich ein imposantes Eingangstor, und die vordere Umzäunung hatte man aus Mauerwerk erstellt. Die Fläche des Friedhofs betrug 1,14 ha. Außerdem hatte die Kultusgemeinde im Jahre 1913 ein benachbartes Grundstück dazugekauft, das für eine künftige Erweiterung vorgesehen war.
Die Nutzung des neuen jüdischen Friedhofs wurde schon im Jahre 1907 genehmigt, was vor allem dem damaligen Gemeindevorsteher Josef Philipp Glesinger zu verdanken war. Er starb schon 1909 und war daher auch eine der ersten Personen, die auf dem neuen Friedhof beerdigt wurden. In einer neben der Trauerhalle stehenden stattlichen Gruft hatte Glesinger und andere Mitglieder seiner Familie die letzte Ruhestätte gefunden. Die Gruft war das Werk der Steinmetzfirma Becke aus Mährisch Ostrau. An der Seitenumzäunung sind auch zwei weitere größere Grabmale erhalten geblieben: ein Grabstein des Rechtsanwalts Max Hüttner sowie einer von Moritz Fasal (1841-1919), dem Produzenten von alkoholischen Getränken und von Mineralwasser, der mit der Funktion des kaiserlichen Hoflieferanten ausgezeichnet worden war. Fasal hatte sich große Verdienste auf dem Gebiet des kommunalen und sozialen Lebens erworben.
Auch der neue jüdische Friedhof wurde beim Ausbruch des Krieges durch die Besatzungsbehörden geschlossen, und auch er überstand den Zweiten Weltkrieg ohne größere Schäden zu nehmen. Nach dem Krieg befanden sich beide Friedhöfe unter der Obhut der Jüdischen Kongregation in Teschen. Die letzten Beerdigungen fanden auf dem neuen jüdischen Friedhof in den sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts statt. Im Jahre 1966 wurde die Jüdische Kongregation in Bielitz-Biala zur Erbin der Teschener Kongregation und dadurch zur Eigentümerin beider Friedhöfe. Der von ihr eingesetzte Verwalter war aber auch nicht imstande, den weiteren Zerstörungen entgegenzuwirken. Die wiederholten Diebstähle waren besonders folgenschwer. Man hatte von beiden Friedhöfen Grabsteine gestohlen, um sie in neue umarbeiten zu lassen oder um sie als Baumaterial zu verwenden. Es war jedoch gelungen, die Umgestaltung der Friedhöfe in eine Freizeitfläche zu verhindern. Im Jahre 1974 erging ein Beschluss des Vorsitzenden des Verwaltungsbezirkes in Kattowitz, wodurch der neue Friedhof für weitere Beerdigungen geschlossen wurde. Im Jahre 1986 hatte der Vorsitzende des neuen Verwaltungsbezirks in Bielitz-Biala beide Friedhöfe in das Register der denkmalgeschützten Objekte eingetragen.
Der neue Friedhof wurde 1999 in Ordnung gebracht. Der Zaun und das Eingangstor wurden renoviert, die Kuppel der Trauerhalle, die einzustürzen drohte, wurde abgerissen und die Halle in eine sogenannte Dauerruine umgewandelt. Eduard J. Philips aus Minneapolis und Tadeusz J. Dorda, ein in Kalifornien wohnender ehemaliger Teschener Bürger, haben diese Renovierungsarbeiten durch Geldspenden ermöglicht.

 

 
 

POWRÓT

Die Besichtigung wird sicher durch die mobile Applikation „Cieszyn. Český Těšín – bei uns“ erleichtert, in der der wissbegierige Tourist einige Informationen findet.

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Einen ungewöhnlichen Vorschlag, die Stadt zu besichtigen, stellen drei Geländespiele dar, die das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden: Während wir die Rätsel lösen, erforschen wir die Geschichte und lernen allerlei Einzelheiten über die Region kennen. Das Beantworten der Fragen gestaltet die Spaziergänge attraktiver und erlaubt, Geheimnisse zu ergründen, die in den historischen Mauern verborgen sind. Den Geländespielen liegt die Geolokalisierung zugrunde, sodass der Benutzer benachrichtigt wird, sobald er den Ort erreicht hat, wo das Rätsel verborgen ist. Er kann jetzt mit dem Spiel beginnen. Sollte er auf Schwierigkeiten stoßen, kann er Hinweishilfen nutzen. Am Ende wartet auf ihn ein virtuelles Diplom, das er auf den sozialen Netzwerken teilen kann.

In der Applikation finden wir auch Informationen über die Geschichte der Stadt und einen Planer, in den wir Objekte und Strecken eintragen können, um sie immer zur Hand zu haben.



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