Free Wi-Fi

Wejdź na wersję strony dostosowanej dla osób niepełnosprawnych
visitCieszyn
  • WARUM LOHNT ES SICH?
  • Geschichte und Tradition
  • Was? Wo?
  • Kuriositäten
  • Cieszyn INEurope
  • WARUM LOHNT ES SICH?
    • VERANSTALTUNGEN
    • STADTGESCHICHTE
    • BESICHTIGUNGSPROGRAMME
    • SEHENSWÜRDIGKEITEN
    • FÜHRER
  • Geschichte und Tradition
    • Der Kommunalfriedhof in Teschen
    • Die Teschener Herzöge aus dem Geschlecht der Piasten
    • Teschener Herzöge aus dem Geschlecht der Habsburger - Erkundungszüge in die Geschichte
    • Die erste Unabhängigkeit (Autor: Krzysztof Nowak)
    • Münzen im alten Teschen
    • Teschen auf alten Fotografien
    • Geschichte der Stadt
    • Stadt und ihre Einwohner
    • Historische Denkmäler
    • Teschener Superlative
  • Was? Wo?
    • ANFAHRT
    • ÜBERNACHTUNGEN
    • Bildung und Kultur
    • Sport und Freizeit
    • Natur und Umwelt
  • Kuriositäten
    • VIA SACRA - Kirchen und Klöster in Teschen und Tschechisch Teschen
    • Virtueller Marktplatz
    • Jüdische Denkmäler
    • Nützliche Informationen
    • Sehenswertes
    • VIA NATURA - Die Schönheit der Natur in Cieszyn
    • Teschener Protestanten - Geschichte und Denkmäler
  • Cieszyn INEurope

Orthodoxe Synagoge des Vereins „Machsike Hadas“ (ul. Benedyktyńska)

Orthodoxe Synagoge „Machsike Hadas“ auf einer Ansichtskarte aus der Zeit um 1914, (im Besitz von Henryk Wawreczka)
Baupläne für die Synagoge „“Machsike Hadas“, Zeichnung von C. Friedrich aus dem Jahre 1911 (im Besitz des APC, AMC, Dok.-Nr. 2133)

In der zweiten Hälfte des 19. und in der ersten des 20. Jahrhunderts hatten in Frysztackie Przedmieście überwiegend Juden gewohnt. Sie gehörten den ärmeren Schichten an und bekannten sich meistens zu den verschiedenen Richtungen des orthodoxen Judaismus, das heißt sie erfüllten peinlich genau die Verhaltensmaßregeln ihrer Religion. Die Gegend um die Straßen Ciężarowa (heute Michejdy), Zamkowa, Hażlaska und Frysztacka nannte man früher schmunzelnd „Teschener Ghetto“. Die ersten orthodoxen Bethäuser in Teschen sind in den siebziger Jahren des 19. Jahrhunderts entstanden. An der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert gab es auch in privaten Wohnungen einige Bethäuser und nach dem Jahre 1893 waren auch zwei weitere entstanden, die unter der Schirmherrschaft der Kultusgemeinde tätig waren: eines davon am linken Olsaufer, das zweite in Frysztackie Przedmieście. Unverzüglich nach seiner Registrierung im Jahre 1911 begann der orthodoxe Verein „Machsike Hadas“ auf einem von Karolina Pohlner gekauften Grundstück eine eigene Synagoge zu bauen. Die Pläne dafür hatte der Teschener Baumeister Carl Friedrich entworfen. Bereits Anfang des Jahres 1912 hatte die Vereinsleitung den Behörden die Beendigung der Bauarbeiten angezeigt. Bei der orthodoxen Synagoge „Machsike Hadas“ handelte sich um ein Gebäude auf drei Ebenen mit einem Satteldach aus Blech, das mit der Vorderseite zur Benedyktyńska Straße gewandt und an ein Nachbarhaus angebaut war. Das Gebäude war 14,5 Meter breit, ungefähr 15 Meter lang und 12 Meter hoch. Der ganze Untergeschoss war vollständig für die Ritualbäder, getrennt nach Geschlechtern, bestimmt. Im Erdgeschoss lag der Versammlungssaal mit den Maßen: 14 Meter mal 8,7 Meter und der Höhe von zwei Stockwerken. In der Mitte befand sich der Lesetisch, der Aaron haKodesz wurde in einem 1,5 Meter breiten Erker an der Wand aufgestellt, die der Vorderseite des Gebäudes gegenüberlag. Im oberen Stockwerk befand sich eine 6 Meter breite, von Metallsäulen abgestützte, Frauenempore.
Die Baukosten der Synagoge „Machsike Hadas“ wurden aus Eigenmitteln des Vereins und aus freiwilligen Beiträgen aller Gemeindemitglieder, auch der reichen, assimilierten, aufgebracht. Das Geld hatte aber nicht gereicht und die Schulden hatte man bis zum Ausbruch des 2. Weltkrieges abbezahlt. Die Synagoge wurde von den Nazis am 2. September 1939 in Brand gesetzt. Der Platz, auf dem sie gestanden hatte, blieb bis zum heutigen Tag unbebaut.
Das benachbarte Haus in der Michejdy-Straße 30 wurde Eigentum eines anderen orthodoxen Vereins, namens „Ahavas Thora“. Der Verein richtete dort ein eigenes Bethaus ein, in dem auch Religionsunterricht für die jüdische Jugend erteilt wurde.

Wenn wir die Benedyktyńska-Straße in Richtung der Bahngleise weitergehen, erreichen wir die Czarny-Chodnik-Straße. Wir biegen links ab. Auf der linken Seite, auf dem Grundstück des jetzigen Parkplatzes, befand sich noch eine weitere private orthodoxe Synagoge

 

 
 

POWRÓT

Die Besichtigung wird sicher durch die mobile Applikation „Cieszyn. Český Těšín – bei uns“ erleichtert, in der der wissbegierige Tourist einige Informationen findet.

In dem mobilen Führer findet man eine umfangreiche Datenbank mit Objekten – vor allem Sehenswürdigkeiten und touristischen Anziehungspunkten, aber auch mit Lokalen und Übernachtungsadressen. Es ist eine ideale Hilfe für alle, die in Cieszyn und Tschechisch Cieszyn ein wenig länger verweilen möchten. Objekte, die sich in der Applikation befinden, sind durch Fotos sowie Beschreibungen ergänzt und sie sind auf der Karte gekennzeichnet, sodass eine Strecke markiert werden kann. Der Aufenthalt wird sicher durch die vorgeschlagenen touristischen Strecken abwechslungsreicher, weil sie den Benutzer in die interessantesten Orte der Umgebung führen wird.

Einen ungewöhnlichen Vorschlag, die Stadt zu besichtigen, stellen drei Geländespiele dar, die das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden: Während wir die Rätsel lösen, erforschen wir die Geschichte und lernen allerlei Einzelheiten über die Region kennen. Das Beantworten der Fragen gestaltet die Spaziergänge attraktiver und erlaubt, Geheimnisse zu ergründen, die in den historischen Mauern verborgen sind. Den Geländespielen liegt die Geolokalisierung zugrunde, sodass der Benutzer benachrichtigt wird, sobald er den Ort erreicht hat, wo das Rätsel verborgen ist. Er kann jetzt mit dem Spiel beginnen. Sollte er auf Schwierigkeiten stoßen, kann er Hinweishilfen nutzen. Am Ende wartet auf ihn ein virtuelles Diplom, das er auf den sozialen Netzwerken teilen kann.

In der Applikation finden wir auch Informationen über die Geschichte der Stadt und einen Planer, in den wir Objekte und Strecken eintragen können, um sie immer zur Hand zu haben.



Projekt dofinansowany ze środków Unii Europejskiej w ramach Europejskiego Funduszu Rozwoju Regionalnego – Programu Operacyjnego Współpracy Transgranicznej Republika Czeska
– Rzeczpospolita Polska 2007-2013 i budżetu państwa za pośrednictwem Euroregionu Śląsk Cieszyński – Těšínské Slezsko.

Cieszyn Information Centre
Rynek 1, 43-400 Cieszyn
tel. 33 479 42 49
DIE WICHTIGSTEN ADRESSEN
Film promocyjny Cieszyna
Cieszyn z lotu ptaka
Administrator strony:
Biuro Promocji, Informacji i Turystyki, Urząd Miejski
tel.: +48 33 4794 240
e-mail: promocja@um.cieszyn.pl
© 2019 All rights reserved
<
ausführung: