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St.-Georg-Pfarrkirche

Bestätigung des Vertrages über den Kauf des Dorfes Boguschowitz durch die Stadt Teschen, das als Einnahmequelle für den Unterhalt des Armenhauses bei der Kirche dienen sollte, unterzeichnet von Herzog Primislav II., 1472
Die Lage der Kirche und des Armenhauses auf dem Katasterplan, 1836
Grundriß und Schnitte der Sakristei, 1896
St.-Georg-Kirche, Postkarte 1905
Kirchenansicht, Ansichtskarte aus der Zeit zwischen den Weltkriegen
Presbyterium, Foto 2007
Wappen mit dem Piastenadler vom Schlußstein des Gewölbes
Grabplatte von Anna Heinel (verstorben 1607) und ihrer Familie
Grab des Pfarrers Georg Prutek, Postkarte vom Anfang des 20. Jh.s
Kirchenpark, Foto 2008
Blick auf die Kirche vom Pfarrhaus aus, Foto 2008

Die St.-Georg-Kirche war als eine Kapelle bei einem Krankenhaus entstanden. Es war aber weniger ein Krankenhaus, als ein Armenhaus (Bürgerspital), das man wegen seiner Bestimmung, wie es damals üblich war, außerhalb der Stadtmauern gebaut hatte. Das Armenhaus entstand wahrscheinlich im 13. Jahrhundert, nicht später jedoch als Anfang des 14. Jahrhunderts. Es gab bei ihm eine Kapelle, die den Namen Dreifaltigkeits- und St.-Georg-Kapelle trug. Sie war zwar dem Teschener Propst unterstellt, wurde aber von einem Verwalter (Spitalmeister) betreut, den der Magistrat ernannt hatte. Von 1472 an hatte sich das kleine Krankenhaus von den Einkünften unterhalten, die ihm das Dorf Boguschowitz erbrachte, das speziell zu diesem Zwecke gekauft wurde. Im Jahre 1545 erhielt dann diese Einrichtung den Grund und Boden des aufgelösten Franziskanerklosters. Die Einkünfte wurden durch Spenden wohltätiger Bürger aufgestockt und dienten zum Unterhalt der Kranken, des Kaplans und auch der Verwalter. Einer der Verwalter namens Jan Witosz stiftete im 17. Jahrhundert den Hauptaltar. Meistens aber gab es wenig Spenden für das gute Dutzend ständiger Bewohner des Armenhauses. Trotzdem bestand das Armenhaus bis zum Jahre 1882, als an seiner Stelle in Teschen ein Altenheim in Betrieb genommen wurde.

Bereits von Beginn des 18. Jahrhunderts an trug die Kapelle den Namen St.-Georg und Zehntausend-Märtyrer-Filialkirche. Eine Glocke, die dem heiligen Georg geweiht war, hatte man im Jahre 1751 in Olmütz (Olomouc) gegossen. Da die Kirche außerhalb der Stadt lag, wurde sie von den sich wiederholenden Bränden verschont. Dadurch sind ihre ältesten architektonischen Merkmale besser erhalten geblieben, als dies in allen anderen Teschener Kirchen der Fall war. Anfang des 19. Jahrhunderts hatte die Kirche drei Altare: den Hauptaltar mit dem Bildnis der Schmerzensreichen Mutter Gottes und dem Bild des heiligen Georg, das über dem Altar hing, und zwei Seitenaltare, die von den Statuen der heiligen Anna und des heiligen Johann Nepomuk geschmückt waren. In den Jahren 1804�1806 wurde eine Vorhalle gebaut und darüber ein gemauerter Turm errichtet, der einen früheren aus Holz ersetzt hatte. Die kleine Kirche wurde mehrmals restauriert und die Innenausstattung im Jahre 1972 modernisiert. Die St.-Georg-Kirche wurde höchstwahrscheinlich um die Wende vom 14. zum 15. Jahrhundert erbaut. Es handelt sich bei ihr um ein kleineres Gebäude mit einem Chorraum mit nur einem Joch, der an drei Seiten geschlossen ist. Der Chorraum (das Presbyterium) hat ein Kreuzrippengewölbe, wodurch der gotische Stil des Gebäudes unverwechselbar ist. Außerdem enthält er im Schlußstein ein Schild mit dem Piastenadler. Der Chorraum ist jetzt mit zeitgenössischen Heiligenfiguren ausgestattet. Auf seiner linken Seite befindet sich eine Grabplatte für eine gewisse Anna Heinel (verstorben im Jahre 1607) und für ihre Familie. Das Schiff hat einen nahezu quadratischen Grundriß, und der Musikchor mit drei Jochen öffnet sich zu dem Schiff mit drei Arkaden. Zum Schiff und zur Sakristei führen zwei Spitzbogenportale aus dem 15. Jahrhundert. Es gibt auch Spitzbogenfenster. Auf dem Dachboden über dem Schiffsgewölbe sind Reste der gotischen Polychromie erhalten. Auf einer Seitenwand der Kirche befindet sich eine Figur des niederknienden heiligen Johann Nepomuk aus dem zweiten Viertel des 18. Jahrhunderts. Neben der Kirche, hinter einer Mauer, befand sich früher ein Friedhof, der anfangs nur für die Bewohner des Armenhauses bestimmt war, aber im Jahre 1884 vergrößert wurde. Man hatte auf diesem Friedhof viele bekannte Teschener Bürger bestattet. Unter anderem fanden dort ihre letzte Ruhe Paweł Stalmach, Bischof Franciszek Śniegoń und der Dichter Paul Lamatsch von Warnemünde, der im Jahre 1840 ein Gedicht über die Gründung von Teschen geschrieben hatte. Auf Anordnung der kommunistischen Behörden wurde der Friedhof in einen Park umgewandelt. Es sind nur noch ein paar Grabsteine in unmittelbarer Nähe der Kirche übriggeblieben. Die St.-Georg-Kirche erfüllt seit 1980 die Aufgaben einer Pfarrkirche.

 

 
 

POWRÓT

Die Besichtigung wird sicher durch die mobile Applikation „Cieszyn. Český Těšín – bei uns“ erleichtert, in der der wissbegierige Tourist einige Informationen findet.

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In der Applikation finden wir auch Informationen über die Geschichte der Stadt und einen Planer, in den wir Objekte und Strecken eintragen können, um sie immer zur Hand zu haben.



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